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Drei Fragen an den Bürgermeister : Fusionen sind unnötig

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Rögnitz setzt auf seine Eigenständigkeit

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2016 | 13:20 Uhr

Als Bürgermeister engagiert sich Gerhard Wilk in der Gemeinde Rögnitz. Er beantwortet heute unsere drei Fragen.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?
Wir stehen für die Selbstständigkeit unserer und anderer kleiner Gemeinden. Das muss auch so bleiben. Die Ökonomie steht an erster  Stelle. Finanziell stehen wir gut da – ganz ohne Kredite und Schulden.

Natürlich zeichnen uns  auch gemeinsame Aktionen aus, die das Dorf beleben.  Dazu gehört der Bauernmarkt. Ebenso zählen wir fünf gemeindeeigene Wohnungen, die  sehr gefragt und beliebt sind.

Was sollten sich Besucher unbedingt anschauen?
 Unser Bauernmarkt im September ist mit 2000 Besuchern über die Gemeinde hinaus bekannt. Das Gutshaus mit der Feinen Ziegenkäsemanufaktur, die Allee,  verschiedene Ferienwohnungen. Die Veranstaltungen des   Dorfvereins in Bentin in und um das örtliche Kulturhaus sind  besuchenswert.

Was erhoffen Sie sich vom Landkreis?
An erster Stelle erwarte ich, dass die Kreisumlage nicht Jahr für Jahr ansteigt, die Gemeinden liquide bleiben. Ein Eingeständnis, das die Gebietsreform  teuer, ein Schuss in den Ofen war und den Menschen keinerlei Vorteile gebracht hat. Ein deutliches Zeichen gegen den Landeswillen, Gemeinden mit weniger als 500 Einwohnern per Gesetz in größere Kommunen eingliedern zu wollen. vobo

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