Drei Fragen an den Bürgermeister : Fusion gut bekommen

Wilfried Baldermann
Wilfried Baldermann

Wilfried Baldermann: Bald nur zwei Gemeinden im Amt?

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20. November 2015, 14:46 Uhr

Seit 1994 ist Wilfried Baldermann (CDU) Bürgermeister der Gemeinde Dobbin, nach der Fusion mit der Gemeinde Linstow 1999 also für Dobbin-Linstow. Die Fusion, sagt er, sei beiden Altgemeinden gut bekommen. Abgesehen vom „Hochzeitsgeld“, das es vom Innenministerium als Mitgift gab, habe man jetzt eine höhere finanzielle Schlagkraft und bei den Behörden eine größere Hausnummer.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Baldermann: Vor allem drei Dinge. Da ist einmal die Infrastruktur mit der sehr günstigen Anbindung an die Autobahn. Dann die Nähe von Krakow am See mit Schule, Ärzten, Einkaufsmöglichkeiten und so weiter. Und dann natürlich unsere schöne Umgebung!

Was sind aktuelle Pläne in der Gemeinde?

Das wäre die Fortführung und Abschluss der Nebel-Renaturierung, des noch fehlenden zweiten Abschnittes zwischen Dobbiner Brücke bis zur Binnenfischerei an der Walkmöhl. Eine zweite Sache ist die Flurneuordnung und Dorferneuerung in der Gemarkung Groß Bäbelin. Wenn das abgeschlossen ist, sind wir damit im Großen und Ganzen durch.

Wo sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

Zwei Möglichkeiten sehe ich da. Wenn die Unternehmen in unseren Orten stabil bleiben, hätten wir weiter alle finanziellen Möglichkeiten. Wenn es aber schlecht läuft, wird es im derzeitigen Amt nur noch die beiden Gemeinden Krakow am See und Lalendorf geben. Ich hoffe das nicht, befürchte aber, dass die politischen Zwänge in diese Richtung wirken.

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