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Für Montag ruft die Gewerkschaft zu Warnstreiksim Norden auf

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erstellt am 20.Mär.2012 | 03:14 Uhr

Warnstreiks in den nördlichen Bundesländern und Kundgebungen in ihren Landeshauptstädten Kiel und Schwerin: dazu ruft Verdi für kommenden Montag auf. Betroffen sind alle Bereiche des öffentlichen Dienstes in den Kommunen und den Bundesbehörden, teilt die Gewerkschaft mit. Einige kommunale Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Stadtverwaltungen werden dann möglicherweise gar nicht erst öffnen. Mülltonnen könnten stehen bleiben und Straßen nicht gereinigt werden. "Dieser Warnstreik ist derzeit die einzige Möglichkeit, um auf das in der vergangenen Woche in jeder Beziehung unzureichende Angebot der Arbeitgeber zu reagieren", sagt Karin Hesse, Leiterin des Verdi-Landesbezirks Nord


Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber eine Anhebung der Einkommen um 200 Euro. Außerdem fordert Verdi die unbefristete Übernahme der Auszubildenden sowie eine spürbare Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro. Das Angebot der Arbeitgeber sieht eine Lohnsteigerung von 2,1 Prozent ab Mai und eine Einmalzahlung von 200 Euro vor.


Verdi-Frau Hesse reagiert emotional: "Wenn Banken und Spekulanten rufen, werden Milliarden von Euro ohne mit der Wimper zu zucken zur Verfügung gestellt! Wenn es aber um den ehrlich arbeitenden Feuerwehrmann, die Krankenschwester, die Erzieherin, den Müllwerker, den Busfahrer, die Altenpflegerin, den Versorger und den Verwaltungsangestellten des öffentlichen Dienstes geht, wird ihnen ein Reallohnverlust zugemutet. Das ist weder plausibel noch akzeptabel.

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