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Drei Fragen an den Bürgermeister : Für die Natur da sein

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gunter Brietzke spricht über die Pläne der Gemeinde Dreetz

svz.de von
erstellt am 17.Mai.2016 | 10:21 Uhr

Seit Mai 2009 ist Gunter Brietzke Bürgermeister in Dreetz. Mit SVZ-Volontärin Nicole Groth sprach er über die Besonderheiten der Gemeinde.

Was zeichnet ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Hervorheben muss man den Zusammenhalt der etwas mehr als 200 Einwohner. Die Zusammenarbeit mit den Landwirten ist durch Vertrauen und Unterstützung geprägt. Das ehrenamtliche Engagement der Einwohner hilf der Gemeinde mit den geringen finanziellen Mitteln die pflichtigen und freiwilligen Aufgaben zu erfüllen. Dabei möchte ich den Einsatz der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr besonders hervorheben.

Was sollten sich Besucher unbedingt anschauen?

Besucher sollten sich den im Naturschutzgebiet gelegenen Peetscher See ansehen. Im Herbst dient er als Sammelplatz für tausende Wildgänse. Wir sind als Mitglied des Pomologenverbandes auch im Programm zur Sortenerhaltung von Bäumen tätig.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Vom Landkreis Rostock wünschen wir uns weiter eine gute Zusammenarbeit. Besonderen Wert legen wir auf die Unterstützung der Maßnahmen im Rahmen des Naturschutzes. Als wichtigste Aufgabe sehen wir die Unterstützung bei der Breitbandversorgung, damit sich Selbstständige und Ingenieurbüros ansiedeln. Das wird sicher nicht geschehen, wenn die Geschwindigkeit unseres Internets von unseren Weinbergschnecken übertroffen wird. Die Gemeinde möchte einen sicheren Radweg nach Bützow und Tarnow errichten. Wenn die Vorschriften dafür weiterhin so streng ausgelegt werden, wird es sicher noch über zehn Jahre dauern.

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