Fünfmal lachen, einmal Streit: Gutes muss in Beziehung überwiegen

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07. Februar 2008, 05:28 Uhr

München - Damit eine Beziehung gelingt, müssen positive Erlebnisse überwiegen. Der Paarpsychologe John Gottmann hat dafür die Formel 5:1 aufgestellt. Demnach ist die Zufriedenheit von Paaren dann am größten, wenn auf eine negative Interaktion fünf positive Handlungen folgen, erklärt der Verein Pro Psychotherapie aus München. Das bedeute nicht, dass Paare, die sich oft streiten, unglücklicher sind als harmonische Paare. Es komme vielmehr auf das Verhältnis der Interaktionen an. In stabilen Beziehungen gebe es fünfmal öfter Gelegenheit, miteinander zu lachen, sich anzulächeln, zu berühren oder zu loben, als Grund für Kritik oder kränkende Äußerungen.

Sprachlosigkeit schadet dem Eheglück
Viele Paare in Deutschland redeten lediglich zehn Minuten am Tag miteinander - wobei weniger als zwei Minuten Persönliches besprochen wird. Die Partner sprechen laut Pro Psychotherapie vor allem über die Kinder, das Organisatorische oder die Arbeit. Eigene Wünsche, Ängste und Sehnsüchte blieben außen vor. Dabei unterschieden sich glückliche Paare von unglücklichen vor allem in einem Punkt: Die Glücklichen reden von Anfang an mehr miteinander.

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