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24. November 2017 | 03:16 Uhr

Chronologie : Fünf markante Hochwasser

vom

svz.de von
erstellt am 14.Apr.2016 | 10:21 Uhr

Die wichtigsten Ereignisse zwischen 2002 und 2013:

• August 2002 sagte die Prognose 7,75 am Pegel Wittenberge voraus. Die Elbbrücke wurde gesperrt, Tankstellen hatten Zapfsäulen abgebaut, Geschäfte ihre Schaufenster vernagelt. Am 20. August wurden 23 000 Tiere evakuiert und erstmals die Havelpolder geflutet. Um 23 Uhr stagnierte der Wasserstand bei 7,34 Meter, fiel bis zum nächsten Tag auf 7,20 Meter. Dennoch mussten rund 3000 Prignitzer ihre Dörfer verlassen.  37 Dörfer wurden evakuiert.

• Januar 2003, zweistellige Minusgrade, Eisschollen auf der Elbe.Ihre harten Kanten rissen teils Löcher in den Deich, unter anderem bei Jagel. Am 11. Januar erreichte der Fluss die 6,71 Meter, fiel binnen Stunden auf 6,65 Meter.

• April 2006, am Rühstädter Bogen wurden 76 000 Sandsäcke verbaut, die Bundeswehr half mit Amphibienfahrzeugen. Der Pegel erklomm 7,17 Meter.

• Januar 2011, Breese ertrank im Stepenitzrückstau, erneut standen Häuser unter Wasser. In der Lenzerwische wurde erstmals der Sommerpolder geflutet. Die Elbe stieg bis auf 7,27 Meter.

• Juni 2013, neun Meter so eine Prognose, am 8. Juni wurden es 7,85 Meter – historischer Rekord. 13 Wohngrundstücke in Breese, Bälow und Scharleuk standen   unter Wasser. Angela Merkel kam nach Wittenberge. Die Schadenssumme betrug 22 Millionen Euro.

 

 

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