Splitter : Frischmarkt wichtig für funktionierendes Dorfleben

Bärbel Lipka verkauft seit 15 Jahren im Frisch-Markt von Bernd Wruck.
Bärbel Lipka verkauft seit 15 Jahren im Frisch-Markt von Bernd Wruck.

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16. November 2015, 06:00 Uhr

Postgeschäfte, Blumen, Gartenartikel, die Zeitung, Lebensmittel oder ein heißes Würstchen zwischendurch – in Kuchelmiß scheint die heile Welt noch in Ordnung zu sein. Seit Bernd Wruck und seine Frau Christine vor 24 Jahren den Dorfkonsum übernahmen, können die Kuchelmisser in ihrer Gemeinde immer noch die wichtigsten Dinge für den Tagesbedarf einkaufen. Stück für Stück haben die Wrucks ihren kleinen Familienbetrieb ausgebaut. Fast von Anfang an arbeitet Jutta Beckmann im Frisch-Markt mit. Bärbel Lipka verkauft seit 15 Jahren am Imbissstand. Christina Wruck kümmert sich u.a. um Post und Floristik. Etwa zur Hälfte teilen sich seine Einkäufer – in Dorfbewohner und Fahrkundschaft. „Der Autobahnanschluss vor der Tür ist ganz wichtig“, weiß der 51-Jährige, der Tomaten und Gurken für den Verkauf immer noch selbst anbaut, natürlich.

Nächste Errungenschaft, gerade in Bau, ist ein „Hofcafé“, wie der Inhaber sein aktuelles pavillonartiges Anbauprojekt nennt. In der wärmeren Jahreszeit kann Kundschaft dann auch im Freien, überdacht und auf Sitzgelegenheit Kaffee, Kuchen und Würstchen zu sich nehmen. Eine Kundentoilette wird das Vorhaben komplettieren. Bernd Wruck ist stolz auf seine neueste Errungenschaft, die er zum Frühlingsfest der Gemeinde offiziell vorstellen will. Denn den Finanzierungsanschub dafür hat ihm ein Preis verschafft, den ihm das Schweriner Infrastrukturministerium voriges Jahr für seinen langem Atem in der „nachhaltigen ländlichen Nahversorgung“ verlieh.

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