Forscher schließen Ufo-Akte

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05. Februar 2008, 06:47 Uhr

Gadebusch - Jetzt hat auch Gadebusch seine Axte X. Denn Ufo-Forscher legten den Fall eines mysteriösen Himmelsphänomens gestern offiziell zu den Akten. „Was in Gadebusch zu sehen war, bleibt ein unidentifziertes Phänomen“, sagte die Magdeburger Ufo-Foscherin Dr. Ute Hoffmann. Wochenlang hatte sie mit ihren Kollegen von der „Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphärischen und Radar-Erscheinungen“ (Mufon-Ces) nach einer logischen Erklärung gesucht.

Sie starteten dabei zuletzt auch eine offizielle Anfrage bei der Deutschen Flugsicherung. Ergebnis: Nach umfangreichen Radarauswertungen konnten keine Flugbewegungen mit den Schilderungen von Augenzeugen in Einklang gebracht werden, heißt es in einem Schreiben der Flugsicherung. „Auch militärische Übungen können inzwischen ausgeschlossen werden, ebenso wie der Eintritt von Weltraumschrott in die Atmosphäre oder Luftspiegelungen“, so Hoffmann. Seit zwei Schülerinnen Mitte Januar eine Art Feuersäule am Horizont über Gadebusch fotografiert hatten, diskutierten UFO-Forscher im In- und Ausland darüber, was am Himmel zu sehen war.

Ähnliches Phänomen 1981 in Norwegen beobachtet
In diesem Zusammenhang wurde auch ein Foto bekannt, das ein ähnliches Phänomen über Norwegen zeigt. Es entstand 1981 bei Kjeller, ein Zeitungsfotograf hatte auf den Auslöser gedrückt. Experten haben bis heute keine eindeutige Erklärung. Stattdessen gibt es reichlich Spekulationen über mögliche Ursachen. Dabei spielen wissenschaftliche Experimente mit Raumgleitern ebenso eine Rolle wie geheime Überwachungssatelliten.
Um derartige Geheimnisse zu hüten, müssten dann Ufo-Debatte herhalten, heißt es in einem Leserkommentar auf der Internetseite www.grenzwissenschaft-aktuell.de.

Auch wenn die Gadebuscher Akte nun von den Ufo-Forschern offiziell geschlossen wurde, so bleibt zumindest eine Erkenntnis: Das unbekannte Objekt machte Gadebusch weltweit bekannt. Allein im Internt waren gestern 3 800 Einträge zu dem Thema „Ufo Gadebusch“ zu finden. Auch einige Journalisten in den USA interessierten sich plötzlich für das Phänomen über Mecklenburg.

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