Splitter : Förderverein will Kirchturm in Zahrensdorf aus Dornröschenschlaf erwecken

Der Kirchturm in Zahrensdorf ist eingerüstet, die Handwerker sanieren den Turm, das Dach wird erneuert.  Fotos: Hirschmann
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Der Kirchturm in Zahrensdorf ist eingerüstet, die Handwerker sanieren den Turm, das Dach wird erneuert. Fotos: Hirschmann

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22. August 2016, 09:01 Uhr

In Zahrensdorf ist der Kirchturm eingerüstet. Der Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche kümmert sich um die Sanierung des historischen Kirchturmes. Nach den Worten der Vorsitzenden des Fördervereins, Angret Haase, soll der Turm wieder zu einem Schmuckstück werden, er soll nach ihren Worten aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden, damit die Kirche und der Turm wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Teil der Balken aus dem Turm stammen übrigens aus dem Jahre 1390. Der Förderverein hat Mittel für die Turmsanierung in Höhe von 220  000 Euro erhalten, der Förderverein will seinerseits 130  000 Euro für die Arbeiten beisteuern. Ein ambitioniertes Vorhaben. Wie Angret Haase sagte, geht das nur mit Hilfe von Sponsoren, Unterstützern und Stiftern. Die Kirche, die vermutlich aus dem Jahre 1230 stammt, wurde von den Mitgliedern des Fördervereins wieder so weit hergerichtet, dass die allsommerlichen Benefizkonzerte dort stattfinden können.

Ackerflieger gehören zu Zahrensdorf

Wer in die Luft gehen will, der muss die Gemeinde Neu Gülze nicht verlassen. Denn in der Nähe von Zahrensdorf sind die „Ackerflieger“ zu Hause. „Man nehme 230 Pferdestärken, ein fast einen Kilometer langes Stahlseil, einen netten Piloten und eine Prise Mut. In Kiekut bei Zahrensdorf werden für Fußgänger aus diesen Zutaten fliegerische Ausblicke auf die wunderschöne Elbtalaue wahr“, hatte Vereinsmitglied Dirk Rohde einst geworben. Die Ackerflieger von Neu Gülze, oder genauer „Akademische Fliegergruppe Hamburg e.V.“ will nicht unter sich bleiben und sucht in diesen Wochen und Monaten verstärkt nach Mitstreitern und künftigen Fliegern aus der Region rund um Boizenburg.

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