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24. November 2017 | 17:52 Uhr

Fluthelfer werden geimpft

vom

svz.de von
erstellt am 12.Jun.2013 | 10:14 Uhr

Ludwigslust-Parchim | In Hochwassersituationen wie aktuell an der Elbe bestehe grundsätzlich erhöhte Infektionsgefahr. Das gelte insbesondere für alle fäkal-oral übertragbaren Erkrankungen - Krankheiten, deren Erreger mit dem Stuhl ausgeschieden würden. Die größten hygienischen Probleme könnten im Zusammenhang mit Aufräumarbeiten in Häusern, Kellern und Gärten durch intensiven Kontakt zu verschmutztem Wasser, zu Lebensmitteln oder Gegenständen auftreten, heißt es in einer Presseinfo des Landkreises.

"Aus diesem Grund haben wir bereits im Jahr 2002 im Zusammenhang mit dem Elbehochwasser insgesamt 744 Helferinnen und Helfer, vor allem aus den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises, gegen diese Gefährdungen geimpft", erklärt Dr. Ute Greitens, Amtsärztin beim Landkreis Ludwigslust-Parchim. Viele der Einsatzkräfte aus dem Jahr 2002 seien auch in diesem Jahr wieder mit vor Ort und verfügten demnach über einen ausreichenden Impfschutz. Helfer, die keinen ausreichenden Impfschutz hätten, seien in den vergangenen Tagen in konzentrierten Aktionen geimpft worden. Bislang seien 279 Impfungen gegen Hepatitis A und 71 Tetanusimpfungen verabreicht worden. Weitere 300 Impfdosen gegen Hepatitis A seien vom Land abgefordert und stünden dem Landkreis in den nächsten Tagen zur Verfügung. Zur Zeit seien an der Elbe zwischen Dömitz und Boizenburg 2500 Einsatzkräfte einschließlich Bundeswehr im Einsatz. Besonders gefreut hat sich die Amtsärztin auch über ein Hilfeangebot des Gesundheitsamtes aus dem Kreis Vorpommern-Rügen, das bei Bedarf die Kollegen in der Elberegion unterstützen will.

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