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22. November 2017 | 08:35 Uhr

Flugboot Do 24

vom

svz.de von
erstellt am 05.Mär.2012 | 08:37 Uhr

Die Dornier Do 24 stammt aus der Feder des Schweizer Flugzeugkonstrukteurs Claude Dornier, der zurzeit des Ersten Weltkrieges Mitarbeiter von Ferdinand Graf von Zeppelin in Württemberg war. In dieser Zeit - auch nach Ende des Ersten Weltkrieges - entwickelte Dornier zahlreiche Flugzeuge, die gänzlich aus Metall bestanden. Er leitete im Zeppelin-Konzern die Abteilung "Do". Claude Dornier übernahm 1932 dieses Zweigwerk für Flugzeugbau, aus dem sich schließlich die Dornier-Werke entwickelten. In Manzell konnte Claude Dornier zahlreiche Flugzeugprojekte in die Tat umsetzen, darunter auch die Do 24 - ein dreimotoriges, hochseefähiges Fernauf klärungsflugboot. 1937 startete die Do 24 zum ersten Mal.

Im Februar 1933 wurde Hermann Göring zum Reichskommissar für Luftfahrt ernannt. Nur zwei Monate später wurde das Reichsluftfahrtministerium (RLM) gegründet. Seit der Machtübernahme Hitlers wurde der Aufbau der Luftwaffe vorangetrieben. Die Dornier Do 24 - ursprünglich für die Nieder landen gebaut - wurde bis in die 1970er-Jahre für die Seenotrettung eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Do 24 als Seenot rettungsflugboot eingesetzt. Insgesamt 14 Maschinen waren der Seenotgruppe 81 unterstellt. Hauptstützpunkt war der Fliegerhorst Bug auf Rügen, doch auch Pillau-Neutief, Nest, Kamp und Großenbrode waren Stützpunkte.

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