Rostock : Fischereihafen weiht Straße ein

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Einweihung der Verbindungsstraße und Richtfest eines Hallenneubaus wurden gestern am Fischereihafen gefeiert. Wirtschaftsminister Glawe übergab rund 500000 Euro Fördergelder.

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07. Juli 2014, 21:12 Uhr

Es geht vorbei an Silos, Lagerhallen, Liegeplätzen, Wohnschiffen und einem Kran mit 27 Metern Auslage. Gestern hat Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) sich auf einer Tour durch den 53 Hektar umfassenden Fischereihafen über Wirtschafts-Innovationen informiert.

„Wir wollen weiter in die maritime Industrie investieren“, sagte Glawe. Als Zeichen dafür hat er gestern die Verbindungsstraße Fischerweg-Warnowpier eingeweiht. Sie verbessert die günstige Anbindung des Gebiets per Wasserweg, Schiene und Straße weiter und somit auch die Abläufe beim Import und Export. Eine 1,4 Hektar große, unbebaute Industriebrache wird so erschlossen. Die Straße wurde auf etwa 215 Metern samt Regenwasser- und Schmutzwasserleitung, Trink- und Löschwasserversorgung sowie Beleuchtung ausgebaut.

„Der Bau der Straße schafft die Voraussetzungen für die Erschließung der noch vorhandenen Ressourcen“, so Glawe. Hier liege der Schwerpunkt auf der Ansiedelung hafenaffiner Unternehmen. Die Nähe zur Kaikante sei ein großer Vorteil. Der Minister überreichte Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) einen Förderbescheid in Höhe von rund 500 000 Euro. Die Gesamtinvestition beträgt mehr als 700 000 Euro.

„Bis 2015 wollen wir weitere Flächen erschließen“, sagt Daniele Priebe, Geschäftsführerin des Rostocker Fracht- und Fischereihafens. Erst einmal freut sie sich jedoch über die neue Halle am Reusenweg 1, deren Richtfest gestern gefeiert wurde. „Dort werden im September fünf Firmen einziehen, vier davon aus der Metallbranche“, so die 60-Jährige. Die Rostockerin verrät: „In zehn Jahren sehe ich hier an der Kaikante ein neues Kühlhaus.“ Anregung gäbe es in Güstrow.

Nach dem Fischereihafen mit seinen 60 Mitarbeitern, seinen vielfältigen Dienstleistungen, den drei Hauptgeschäftsfeldern Hafenwirtschaft, Immobilien- und Grundstücksverwaltung sowie dem Kühlhaus besuchte der Minister die Firmen Rottach und Rosoma.

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