Filme aus MV retten

svz.de von
23. Januar 2013, 09:46 Uhr

Rostock | Die 1998 gegründete DEFA-Stiftung besitzt einen unschätzbaren Schatz: Er besteht aus mehreren Tausend Spiel,- Dokumentar- und Trickfilmen. Die schönsten und wertvollsten dieser Produktionen sollen auch in Zukunft nicht in den Archiven verstauben, sondern im Kino und Fernsehen, als DVD, Bluray und auf Festivals gezeigt werden.

Doch um die Filme nach neuestem technischen Standard verfügbar zu halten, braucht die DEFA-Stiftung die Unterstützung vieler Helfer. Nur mit der Hilfe vieler können die auf Zelluloid festgehaltenen Erinnerungen bewahrt werden. Zumal etwa 1000 Dokumentarfilme aus diesem Schatz Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern erzählen. Geschichten, die überall im Land entstanden sind und so etwas wie ein filmisches Gedächtnis verkörpern.

Filme, die etwa von den Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum Rostocks (1968, Regie Winfried Junge), von Ludwigslust als "Perle Mecklenburgs" (1977, Regie Armin Georgi), vom Bezirk Schwerin (1987, Regie Klaus Schulze), der Warnemünder Fischfrau "Min Herzing" (1974, Regie Uwe Belz) oder von der legendären Schmalfilmkamera AK 8 (1956, Regie Helmut Schneider) erzählen.

Im Dezember haben wir als Zeitung die Aktion "Wir retten den Filmschatz des Landes" gemeinsam mit der DEFA-Stiftung und der FilmLand M-V gGmbH, die das Filmkunstfest MV veranstaltet, gestartet. Es sind schon viele Spenden zusammengekommen. Doch noch fehlt Geld, um alle Filme digitalisieren und so retten zu können.

Vielleicht nehmen Sie ja die Premiere des Films "Die Männer der ,Emden", für die kein Eintritt erhoben wird, zum Anlass, bei der Rettung des Filmschatzes unseres Landes zu helfen?!Jede Spende zählt!

Alle Spender werden ab einer Spende von 20 Euro im Booklet des geplanten DVD-Samplers "Dokumentarfilme aus MV" namentlich aufgeführt.

Spendenkonto: Konto: DEFA-Stiftung, Kt-Nr.: 60 07 07 00 29, BLZ: 370 601 93, Pax-Bank. Die DEFA-Stiftung ist als Stiftung berechtigt, Spendenquittungen auszustellen (Bitte Adresse angeben).

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