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23. Oktober 2017 | 17:01 Uhr

Splitter : Feuerwehr ist nicht zu übersehen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

von
erstellt am 17.Mai.2016 | 09:58 Uhr

Ihr Auto ist zwar nicht mehr ganz neu, fällt dafür aber auf jeden Fall auf: das Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der Freiwilligen Feuerwehr Malk Göhren. Der Mercedes ( Baujahr 1982) mit der gelben Aufschrift des Gemeindenamens erfüllt auf jeden Fall seinen Zweck. Zuletzt rückten die Kameraden zum nahe des Gerätehauses gelegenen Sportplatz aus. Nicht zum Einsatz, sondern zur Übung. Es geht nämlich um die Vorbereitung für den Amtsausscheid am 21. Mai in Kaliß. „Die Teilnahme daran muss für jede Wehr eine Pflichtaufgabe sein“, sagt Holger Görwitz, seit 2005 Wehrführer in der Gemeinde.26 Mitglieder zählt die Wehr derzeit, davon 20 Aktive. Wie anderenorts auch, beteiligt sich die Wehr am Gemeindeleben, egal, ob beim Dorffest oder dem Fackelumzug zum Tag der Einheit. „Wenn unsere Feuerwehr irgendwann zumachen müsste, wäre das Dorfleben halbiert“, schmunzelt Holger Görwitz. Aber das droht keinesfalls: Seit November kamen zwei neue Mitglieder in die Wehr, die 16-jährige Sara de Vries und der vier Jahre ältere Jannis Holter, Sohn des Bürgermeisters.

 

Wenn die Laster durch das Dorf kacheln

Wenn schwere Laster durch Malk Göhren kacheln, wackeln schon mal die Wände. Vom Krach ganz abgesehen. Viele Einwohner Malk Göhrens sind deshalb verständlicherweise sauer. Grund ist der starke Durchgangsverkehr auf der B 191. Vor allem Laster verursachen Schadstoffausstoß, Lärm und Erschütterungen, die sogar zu Rissen in Wänden führen.

Deshalb fordern zahlreiche Einwohner auf der Bundesstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h für Lkw über 7,5 t. In eine entsprechende Unterschriftenliste haben sich im vergangenen Jahr bereits viele Anwohner eingetragen. Laut Bürgermeister Siegmund Holter wurden dementsprechend auch bereits Kontakte zum Amt und zum Landkreis aufgenommen. Übrigens gibt es Beispiele, in denen dem Anliegen von Anwohnern entsprochen wurde. So gilt z. B. auf der Wöbbeliner Straße in Ludwigslust (ehemals B 106) seit zweieinhalb Jahren zumindest nachts für Laster Tempo 30. Eine Bürgerinitiative hatte sich dafür eingesetzt.

 

Hier soll künftig möglichst wieder eine Spielkombination stehen.
Hier soll künftig möglichst wieder eine Spielkombination stehen.
 

Spielgerät soll her

Auf dem idyllisch gelegenen Spielplatz fehlt derzeit etwas: eine sogenannte Spielkombination. Das alte Spielgerät schaffte es nach 20 Jahren nicht mehr durch den TÜV. „Wir brauchen ein neues Gerät mit Rutsche, Kletterteil und Hängeseil“, meint Bürgermeister Siegmund Holter. „Die Kinder hätten dann noch mehr Abwechslung und der Spielplatz würde auch wieder ein vernünftiges Aussehen bekommen.“ In der Gemeindevertretung wurde jüngst schon darüber beraten. Jetzt sollen entsprechende Kataloge mit Angeboten gewälzt werden.

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