Drei Fragen an den Bürgermeister : Feuerwehr, Fußball, Kirche und Natur

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06. Januar 2016, 15:42 Uhr

Seit 2010 ist Dirk Rumpel Ortsvorsteher in Dergenthin.

Was zeichnet das Dorf aus?

Dirk Rumpel: Vier Dinge: Feuerwehr, Fußballverein, Kirche und Natur. Mit den beiden Erstgenannten bieten wir vor allem auch der Jugend die Möglich von Freizeitgestaltung direkt im Dorf. Theoretisch könnten sie ins „Effi“ nach Perleberg fahren. Doch es verkehrt kein Bus.

Ansonsten hat Dergenthin zehn kleine Firmen und Unternehmen, die zwar in Perleberg gemeldet, aber im Dorf ansässig sind. Sie unterstützen vor allem auch die Arbeit unserer Vereine.

Dergenthin ist ein Straßendorf. Etwas außergewöhnlich ist, dass es durch die Bahn getrennt wird. Und wenn es nach den Planern geht, womöglich auch noch durch die A 14. Wir haben Natur pur direkt vor der Haustür. Der Nachteil, wir sind auch etwas entfernt von der Stadt. Mit dem Bau der Straße und auch der Bürgersteige hat das Dorf enorm gewonnen. Früher gab es keinen befestigten Gehweg und die Straße bestand aus Kopfsteinpflaster. Schüler haben damals bei einer Umfrage Dergenthin als hässlichstes Dorf von Perleberg bezeichnet. Heute können wir uns echt sehen lassen.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Unsere Kirche, ansonsten sind wir ein Idyll für Fahrradtouristen und die Silge mit ihren Wegen eines für Reiter.

Was wünschen Sie sich von der Stadt, was vom Landkreis?

Von der Stadt, dass Dergenthin endlich auch einen direkten Radweganschluss an Perleberg bekommt. Gleiches geht auch an die Adresse des Landkreises. Viele, Jung und Alt, würden diesen nutzen.

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