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22. November 2017 | 12:31 Uhr

Splitter : Fester Teil des Dorflebens

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gnevener Brandschützer packen immer an, wenn Hilfe gebraucht wird

Die Tiefen haben sie hinter sich, sagt Gnevens Wehrleiter Sören Fehlandt. Vor sechs Jahren stand die Truppe der Brandschützer kurz vor dem Aus. Nur noch drei Aktive gehörten zum Trupp. Dann wurde die Werbetrommel gerührt. Mit Erfolg. Heute gehören 18 Männer zur Feuerwehr – zwölf in der Einsatzgruppe, zwei in der Reserve und vier in der Ehrenabteilung. Der Zusammenhalt sei über die Jahre stark gewachsen. „Echte Freundschaften sind entstanden und wir helfen uns auch außerhalb der Wehr“, betont Fehlandt. Die Brandschützer seien längst fester Bestandteil des Dorflebens, organisieren Sommerfest, Frühjahrs- und Herbsfeuer, helfen bei Veranstaltungen des Dorfvereins Dorle und stellen den großen Weihnachtsbaum auf. „Immer wenn eine helfende Hand gesucht wird, ist mindestens einer von uns da“, versichert Marco Kübler. Nach Wettkämpfen gefragt, winkt der stellvertretende Wehrleiter ab: „Wir wollen uns nicht blamieren, qualifizieren uns derzeit weiter und brauchen noch Zeit zum Üben.“

Gemeinsam heiter und sportlich unterwegs

Wenn in Gneven das ganze Dorf zusammenkommt, dann ist meistens eine Einladung von „Dorle“ vorausgegangen. Der Verein Dorfleben – abgekürzt Dorle–, sorgt für das sprichwörtliche Leben in den Orten Gneven und Vorbeck. Weihnachten 2010 wurde er gegründet. Damals noch als Einkaufsgemeinschaft, da Konsum, Bäcker und andere Geschäfte fehlen. Diese fehlen zwar auch heute noch, aber der Verein habe sein Profil vor drei Jahren geändert, sagt Dorle-Vorsitzender Frank Zuch. „Wir organisieren Veranstaltungen wie die Wald- und Wiesenolympiade“, sagt Zuch und erzählt von Geschicklichkeitsübungen, kleinen sportlichen Wettkämpfen und einem Quiz. Es sei ein Spektakel für die ganze Familie. Die nächste Olympiade findet am 9. Juli statt. „Das ist das Schöne an unserem Dorf, wenn wir einladen, kommen wirklich alle Altersgruppen“, erzählt der Vereinsvorsitzende.

Beim traditionellen Tannenbaum-Schmücken sind es allerdings stets die Kinder, die im Vorfeld den Baumschmuck basteln. „Aber zum gemütlichen Beisammensein sind dann alle da – wie beim Tannenbaum-Verbrennen“, fügt er hinzu. Dorle organisiert zudem Wanderungen, Vorträge und Themenabende. „Einige Frauen treffen sich regelmäßig zu Handarbeiten“, ergänzt Frank Zuch.

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