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18. November 2017 | 05:59 Uhr

Fehlinvestitionen: Die Millionengräber im Osten

vom

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2012 | 11:03 Uhr

Der Bremer Vulkan: 1995 wird bekannt, dass das Unternehmen 850 Millionen Mark EU-Fördermittel für seine Werften in Mecklenburg-Vorpommern in die westdeutschen Betriebe zweckentfremdend umgeleitet hat.

Samoa Warnemünde: Das Spaßbad wurde für 14 Millionen Euro gebaut. Doch nach nur 13 Monaten Betrieb war der Spaß zu Ende. 2009 wurde Insolvenz angemeldet.

IGA Rostock: Die Internationale Gartenschau endete 2003 mit einem Verlust von 20 Millionen Euro.

Zellstoffwerk Wittenberge: Der gescheiterte Versuch einer Wiederbelebung der Zellstoffproduktion in Wittenberge (Prignitz) kostet die öffentliche Hand drei Millionen Euro.

Cargolifter AG: Im brandenburgischen Brand (Gemeinde Halbe) wurde im Jahr 2000 die größte stützenfreie Halle der Welt für die Montage von Luftschiffen gebaut. Das Land Brandenburg subventionierte den Bau der Halle mit mindestens 38 Millionen Euro, 2002 wurde ein weiteres Darlehen in Höhe von 4,15 Millionen Euro gewährt. Am 11. Juni 2003 wurden die Halle und das sie umgebende 500 Hektar große Grundstück für 17,5 Millionen Euro, also etwa ein Viertel der Baukosten von 78 Millionen Euro, an den malaysischen Konzern Tanjong verkauft.

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