Splitter : Fassbrause, Bier und Möbel tragen den Namen Vielank in die Welt hinaus

Braumeister Daniel Schmidt spindelt den Stammwürzegehalt des Vielanker Jahrgangsbieres 2015, Pale Ale.
Braumeister Daniel Schmidt spindelt den Stammwürzegehalt des Vielanker Jahrgangsbieres 2015, Pale Ale.

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18. November 2015, 11:16 Uhr

Den Namen Vielank kennt man nicht nur in der Griesen Gegend. Man hat ihn auch schon in Berlin, in Schleswig-Holstein, in Dänemark und sogar in Amerika gehört. Unternehmer sind es, die ihn in die Welt hinaustragen. Die Tischlerei Heitmann hat in den USA ein ganzes Haus eingerichtet. Und das Vielanker Brauhaus beliefert Kunden in ganz Norddeutschland mit Fassbrause, Bier und Spirituosen. Und auf dem Postweg genau genommen auf der ganzen Welt. „Gerade haben wir eine Bestellung aus Österreich bearbeitet“, sagt Anja Rabe von der Geschäftsleitung der Vielanker Brauhaus GmbH & Co. KG. Gebraut, destilliert und hergestellt wird mit Quellwasser aus dem eigenen Brunnen. Rund 60 Mitarbeiter sorgen in Hotel, Restaurant, Brauerei, Destille und den anderen Bereichen dafür, dass alles läuft.

Dort, wo heute das Brauhaus steht, gibt es nach Aussage von Bürgermeisterin Christel Drewes schon seit dem 15.  Jahrhundert eine Gastwirtschaft. „Das war immer die Krug-Lage zu Vielank und das Gehöft hatte die Nr. 1.“ 1979 hat dort dann die LPG die Gaststätte mit Saal gebaut. „Als Kind bin ich oft mit der Milchkanne zur Gaststätte gegangen, um Bier zu holen“, erinnert sich Heiko Bäuch, der stellvertretende Bürgermeister.

2002 wurde dann das Vielanker Brauhaus eröffnet und seither stetig erweitert. Die Pläne des ersten Eigentümers Kai Hagen, in Vielank einen Ferienpark zu errichten, seien zuvor an den Genehmigungsbehörden gescheitert, so Bäuch. „Leider. Es war ein schönes Projekt.“

Ein neuer Sprungturm für das Waldbad

In Alt Jabel zieht seit 63 Jahren ein Freibad, entstanden aus einer Kieskuhle, Badelustige aus der Region an. Die Gemeinde hält bewusst daran fest, obwohl es Jahr für Jahr viel Geld kostet (in diesem Jahr beläuft sich der Zuschuss auf rund 75 000 Euro einschließlich der Abschreibungen). „Wir müssen doch etwas für die Kinder, aber auch für die anderen Bürger tun“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Heiko Bäuch. „Das Waldbad ist ein Anziehungspunkt für die ganze Griese Gegend.“ Es zu schließen, hätte man nicht übers Herz gebracht. Und so musste man sanieren. Seit 2008 hat die Gemeinde mit Hilfe von Fördermitteln regelmäßig investiert. Jetzt fehlt nur noch ein neuer Sprungturm. Der alte, von 1964 stammende Turm musste abgerissen werden, weil er keinen Tüv mehr bekam. Die Gemeinde hat die finanziellen Mittel in den Nachtragshaushalt eingestellt und Fördermittel beantragt. Außerdem gibt es ein Spendenkonto. „Wir hoffen, dass der neue Turm zur kommenden Saison steht“, so die Bürgermeisterin.

Töpferhof Hohen Woos
Töpferhof Hohen Woos

Seit über 100 Jahren in Familienbesitz

Wer den Namen Hohen Woos hört, denkt an den Töpferhof. Er befindet sich seit 1901 im Besitz der Familie Döscher. Vor knapp zwei Jahren hatte Junior Hans-Heinrich den Hof von seinem Vater Fritz übernommen. Töpferei, Landwirtschaft und der Tourismus sind dessen Standbeine. Der Hof ist ein beliebtes Ausflugsziel. Am ersten Sonnabend im Monat (von April bis November) wird zu den Brotbacktagen mit Markt eingeladen. Das nächste Mal am 7. November. Am ersten Adventswochenende folgt dann der Weihnachtsmarkt.

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