Farrah Fawcett an Krebs gestorben

US-Schauspielerin Farrah Fawcett ist tot. (Archivbild von März 2004)
US-Schauspielerin Farrah Fawcett ist tot. (Archivbild von März 2004)

Bis zum Schluss wollte Farrah Fawcett nicht aufgeben. Doch nach einem fast dreijährigen Kampf gegen den Krebs verließ die US-Schauspielerin die Kraft. In Los Angeles erlag die 62-Jährige der heimtückischen Krankheit.

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25. Juni 2009, 11:11 Uhr

Los Angeles (dpa) - US-Schauspielerin Farrah Fawcett ist tot. Der seit Jahren an Krebs leidende Star ist am Donnerstagvormittag (Ortszeit) in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben, berichtete der US-Sender CNN.

Fawcett, vor allem durch ihre Rolle in der Fernsehserie «3 Engel für Charlie» bekannt, wurde 62 Jahre alt. Ihr langjähriger Partner, «Love Story»-Star Ryan ONeal (68), war an ihrer Seite. «Ich habe die ganze Nacht über mit ihr gesprochen. Ich habe ihr gesagt, wie sehr ich sie liebe. Sie ist nun an einem besseren Ort», sagte ONeal der US-Zeitschrift «People». Zwei enge Freundinnen und Fawcetts behandelnder Arzt waren seinen Angaben zufolge ebenfalls anwesend.

Heirat war geplant

ONeal teilte zu Wochenbeginn mit, er habe um Fawcetts Hand angehalten und sie habe «Ja» gesagt. Zu einer Hochzeit am Krankenbett kam es aber nicht mehr. «Es war einfach nicht genug Zeit, und Farrah war nicht in einem Zustand, um diesen Schritt zu tun», sagte der Schauspieler nach dem Tod seiner Partnerin. Freunde und Familie planten nun eine Trauerfeier in den nächsten Tagen in einer katholischen Kirche in Los Angeles.

Bei Fawcett war im September 2006 eine seltene Art des Darmkrebses diagnostiziert worden. Die gebürtige Texanerin suchte unter anderem Hilfe an der Universitätsklinik Frankfurt und bei Ärzten mit alternativer Heilkunde in Bad Wiessee am Tegernsee.

«Ich möchte nicht an dieser Krankheit sterben»

Mitte Mai hatte Fawcett dem US-Publikum in der Dokumentation «Farrahs Story» (Farrahs Geschichte) einen bewegenden Einblick in ihren Kampf gegen den Krebs gegeben. Schonungslos zeigt die Patientin ihr schmerzverzerrtes Gesicht, den kahlrasierten Schädel, die von unzähligen Eingriffen zerstochenen Venen. Ihre blonde Löwenmähne und das strahlende Lächeln hatten Fawcett in den 70er Jahren zum Top-Model, TV-Star und Idol werden lassen.

«Ich weiß, dass jeder irgendwann mal sterben muss, aber ich möchte nicht an dieser Krankheit sterben», sagt Fawcett in der Dokumentation. ONeal bekennt darin unter Tränen: «Es sieht nicht gut aus.» Fawcett stand ONeal zur Seite, als bei ihm 2001 eine inzwischen überwundene Leukämie diagnostiziert wurde. Aus ihrer langjährigen, bewegten Beziehung ging Sohn Redmond hervor. Der 24-Jährige, der wiederholt wegen Drogendelikten festgenommen wurde, befindet sich derzeit in einer geschlossenen Entzugsanstalt.

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