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Splitter : Familie von Saldern prägt Burggeschichte

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Förderverein bemüht sich um Erhalt der Plattenburg

svz.de von
erstellt am 13.Apr.2016 | 13:59 Uhr

Seit 1552 die Plattenburg der Familie von Saldern übertragen wurde, ist die Entwicklung der Burg untrennbar mit der Familie verbunden. Heute wird das besonders deutlich in der Arbeit des 1992 gegründeten Fördervereins zur Erhaltung der Plattenburg. Er zählt etwa 100 Mitglieder und an ihrer Spitze steht der Vorsitzende Tom von Saldern.

In der Vergangenheit hat sich der Verein stark darum bemüht, Fördergelder für die Restaurierung zu akquirieren. In den 90er Jahren war die Burg in einem teils erbärmlichen Zustand. „Wir versuchen immer noch, die Burg weiter zu entwickeln, arbeiten eng mit der Gemeinde als Eigentümerin und dem Pächter René Günther zusammen“, sagt Tom von Saldern.

Der Verein hat drei Räume renoviert und nutzt diese für Ausstellungen, in denen unter anderem auf die Geschichte der Burg eingegangen wird. Vorgestellt werden dabei auch die Menschen, die in der Burg lebten oder ihre Geschichte beeinflussten, erklärt von Saldern.
Zur Zeit wird der Ahnensaal im zweiten Obergeschoss saniert. „Dabei hat die Gemeinde die Federführung, aber wir bieten unsere Unterstützung an“, sagt er. So wolle der Verein künftig Ausstellungen im Ahnensaal organisieren. Künstler aus der Region und darüber hinaus könnten ihre Arbeiten präsentieren. „Wir wollen die notwendigen Bilderschienen oder auch Vitrinen für Exponate anschaffen“, sagt Tom von Saldern. Ausdrücklich lobt er die gute Zusammenarbeit mit der Kommune und dem Burgbetreiber, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall gewesen sei. Vor gut fünf Jahren stand der Förderverein gar vor seiner Auflösung. Nur durch das Engagement einiger Mitglieder machte der Verein weiter.

„Unsere Mittel sind begrenzt, aber wir können und wollen Ideen anregen, können Türen öffnen und Kontakte zu Fördermittelgebern und Stiftungen herstellen. Auch das ist für die Entwicklung der Plattenburg ein wichtiger Beitrag“, sagt Tom von Saldern.

 

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