Einsatzkräfte erinnern sich : Falsche Prognosen

Haben gemeinsam viele Hochwasser gemeistert: Hubert Finke (l.) als Leiter des Wittenberger Wasser- und Schifffahrtsamtes, sowie Erich Schlotthauer, Sachbereichsleiter Katastrophenschutz.

Haben gemeinsam viele Hochwasser gemeistert: Hubert Finke (l.) als Leiter des Wittenberger Wasser- und Schifffahrtsamtes, sowie Erich Schlotthauer, Sachbereichsleiter Katastrophenschutz.

Drei Einsatzkräfte erinnern sich an den April 2006

svz.de von
14. April 2016, 10:25 Uhr

Mit zehn Jahren Abstand blicken Einsatzkräfte entspannt auf kritischen Tage im April 2006 zurück. Gestern baten wir drei um ihre persönlichen Erinnerungen an das Hochwasser:

Hubert Finke, Leiter des Wittenberger Wasser- und Schifffahrtsamtes: „Die Vorhersagen der Pegel stimmten vorne und hinten nicht. Jeden Tag wurden wir aufs Neue vom tatsächlichen Pegel in Wittenberge überrascht. Der hatte sich über Tage hinweg hoch geschaukelt.“

Erich Schlotthauer, Sachbereichsleiter Katastrophenschutz: „Das war schon eine besondere Lage, die wir hier hatten. Schwerpunkte waren Rühstädt und Bälow.  Vor allem die auf dem Deich verlaufende Straße vor Bälow. Bei hohem Wellenschlag standen Feuerwehrleute im Wasser, sicherten den Deich.“

Hans Lange, damaliger Landrat: Mit dem damaligen Umweltminister Dietmar Woidke entschieden wir  auf kurzem Wege, dass die Baumaßnahme am Rühstädter Bogen vorgezogen wird. Nur vier Monate später erfolgte der erste Spatenstich.“

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