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Faire Verlierer: Viel Glück für den neuen Bürgermeister

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erstellt am 30.Jan.2012 | 10:53 Uhr

Wiebke Eckart (16,22 Prozent). "Nein, ich bin über das Wahlergebnis nicht enttäuscht", sagt Eckart, die in der Wählergunst den zweiten Platz belegte. Sie habe die Herausforderung des Bürgermeister-Wahlkampfes angenommen, und die Schwaaner haben sich anders entschieden. "Ich wünsche Mathias Schauer sowie der Stadt Schwaan viel Glück für die Zukunft", sagt die 46-Jährige. Allerdings hatte sie schon ein wenig mit einer Stichwahl gerechnet, da sich diese Tendenz für sie in den Gesprächen mit den Schwaanern angedeutet hätten. Den Abend verbrachte sie im Kreise ihrer Familie und Bürgern, die sie während des Wahlkampfes unterstützt haben.

Steffen Marklein (13,54 Prozent). "Ich habe schon mit einem Wert oberhalb der Zehn-Prozentmarke gerechnet, weil von vorangegangenen Wahlen bekannt ist, dass das der Anteil an Wählern ist, die alternativ wählen", sagt der Einzelbewerber. Enttäuscht ist er über das Ergebnis keinesfalls. "Ich habe ein Angebot mit Leistungen gemacht, die ich aus meiner kommunalpolitischen Arbeit aufweisen kann", so der 50-Jährige. Er verstehe, das die Schwaaner eine Person wählen, die sie schon jahrelang aus der Stadtvertretung kennen. Steffen Marklein wünscht dem neuen Bürgermeister alles Gute für das neue Amt. "Ich wünsche ihm Glück, dass er wieder Schwung in so manchen politischen Bereich bringt, so wie er es im Vorfeld angekündigt hatte", sagt er.

Liane Lidzba (8,25 Prozent). "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagt die Einzelbewerberin und fügt hinzu:"Ich denke, dass Mathias Schauer verdient gewonnen hat." Ein paar Stimmen mehr für sich hätte sie sich schon gewünscht, gibt sie zu. Politisch werde sie sich auch weiterhin betätigen, aber in welchem Rahmen, wisse sie derzeit noch nicht. Sie verbrachte den Abend mit Freunden und Helfern.

Walburga Kufka (4,16 Prozent). "Schwaan hat gewählt, und wir werden nun sehen, wie sich die Dinge in der Stadt entwickeln", sagt die Einzelbewerberin etwas nachdenklich. Mathias Schauer habe in seinem Wahlkampf sehr viel versprochen, und es wird sich nun zeigen, wieviel er davon einlöst", sagt Walburga Kufka. Für sie steht eines dennoch fest: Für die katholische Kirchgemeinde werde sie sich auch weiterhin engagieren.

Mirko Räth ()2,79 Prozent). "Das ist kein schönes Ergebnis, ich bin enttäuscht", sagt der Einzelbewerber. Er habe mit seinem Programm die Bürger wohl nicht mitnehmen können, fügt er analysierend hinzu. Allerdings habe sich für ihn schon abgezeichnet, dass Mathias Schauer bei den Schwaanern der Favorit sei. Räth will sich auch weiter als Ortsteilvertreter der Gemeinde Satow sowie als Vorsitzender des SPD Ortsvereins engagieren.

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