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Expansion soll Platz für innovative Firmen schaffen

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erstellt am 04.Jan.2012 | 07:52 Uhr

Warnemünde | Das Technologiezentrum Warnemünde (TZW) hat den 220. Firmengründer im Komplex in der Friedrich-Barnewitz-Straße aufnehmen können. Es gibt ständig weiteren Bedarf von Technologiefirmen zur Ansiedlung an diesem innovativen Standort. Er ist nicht nur durch seine Lage im Ostseebad attraktiv, sondern bietet vielen Firmen die Möglichkeit einer Vernetzung.

Das hat zum Wunsch geführt, das TZW mit einem weiteren Gebäude flächenmäßig zu erweitern. "Diesen teilen viele", sagt TZW-Geschäftsführerin Petra Ludwig. Er ist auch Bestandteil des Strukturkonzeptes Warnemünde der Hansestadt Rostock. Darin ist eine Erweiterungsfläche für das TZW westlich der Stadtautobahn vorgeschlagen, die sich in einem B-Plan-Verfahren befindet. Als sinnvoll schätzt die Stadt da auch ein, das TZW östlich der Stadtautobahn und gegebenenfalls auf dem Werftgelände zu erweitern. Wenn das Wirtschaftsministerium zustimmt, kann das TZW noch von einer Förderquote der Europäischen Union von bis zu 90 Prozent der Summe profitieren. Dann muss das Vorhaben allerdings bis 2013 abgeschlossen sein. Sieben bis zehn Millionen Euro wird das Investitionsvolumen betragen. 4000 Quadratmeter Fläche könnten dadurch entstehen. Außerdem können sich wieder technologieorientierte Firmen ansiedeln. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des neuen Gebäudes und der Firmen könnten unter anderem Forschungen zur Energieoptimierung und die Entwicklung von hochmodernen Systemen auf diesem Gebiet sein.

Neben diesen Bau-Plänen gibt es zwei aktuelle Projekte, die zum Jahresanfang im TZW gestartet sind. Eines ist mit dem international klingenden Fantasienamen "Ecofood" ausgestattet worden. "In dem Wort stecken Bezüge wie ,ökonomisch’, ,anfüttern’ und ,erfinden’ drin", erklärt Ludwig. Das Projekt läuft im Programm für Unternehmerische Initiative und hat das Ziel, das Umweltmanagement von klein- und mittelständischen Unternehmen in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie zu verbessern. Es ist auf zwei Jahre angelegt. Zu den Schritten zählt eine Analyse der Ist-Situation bei Unternehmen der Lebensmittel verarbeitenden Industrie, außerdem aus Metall- und Maschinenbau sowie Firmen, die auf Oberflächenbehandlung spezialisiert sind. Es sind Firmen aus Skandinavien, Litauen, Österreich, der Türkei, Großbritannien und Deutschland dabei. Aus MV sind das TZW und das Steinbeis-Forschungszentrum Nordost vertreten. Das zweite Projekt heißt Transist MV. Hier geht es um die Initiierung und Intensivierung des Technologietransfers sowie innovationsstimulierender Dienstleistungen. Das soll Transferhemmnisse überwinden und die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnern stabilisieren.

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