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21. November 2017 | 15:17 Uhr

Splitter : Er klappert wieder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Meister Adebar ist zurück in Lutheran

von
erstellt am 12.Apr.2016 | 10:22 Uhr

Vielleicht ist es Meister Adebar in unseren Breitengraden noch ein wenig zu kalt gewesen. Zumindest haben bestimmt einige in Lutheran schon auf ihn gewartet. Denn eigentlich thront eine Storchenfamilie immer über der Ortschaft an der B 191 kurz vor Lübz.

Doch jetzt klappert er wieder. Gestern Früh versteckte er sich noch ein wenig in seinem Nest. Doch ab und an zeigt er sich in seiner ganzen Pracht, der Weißstorch von Lutheran. Mal schauen, wie lange er alleine bleibt.

 

Das Kletterhaus auf dem Spielplatz ist ein sehr beliebtes Spielgerät.
Das Kletterhaus auf dem Spielplatz ist ein sehr beliebtes Spielgerät. Foto: wnie
 

Kita Purzelbaum: Ein zweites Zuhause mit Wohlfühlcharakter

In einem alten Backsteinhaus an der Hauptstraße wurde bis zum 1. Mai 1957 noch Mathematik und Deutsch gelernt. Hier war die damalige Grundschule von Lutheran eingerichtet. Kinder lernen hier zwar immer noch, aber sie sind etwas jünger als Schüler. An dem Standort befindet sich die Kindertagesstätte „Purzelbaum“, deren Träger die Stadt Lübz ist. 2001 wurde das Gebäude innen und außen neu saniert. Im Oktober 2009 wurde der Waschraum saniert.

Das Ziel der drei Erzieherinnen Heike Zeppelin (Leitung seit 2009), Janine Hoeft und Janny Hämmerling ist es, den Kindern im gesamten Tagesablauf Liebe, Geborgenheit und Wärme zu geben. „Das Zusammenleben ist hier sehr familiär und gemütlich. Ein zweites Zuhause für die Kinder“, sagt Janine Hoeft, die seit 2009 in der Kita arbeitet. ZurWo gibt es Probleme?zeit besuchen 22 Kinder die Einrichtung: Fünf Krippenkinder (eins bis drei Jahre) und 17 Kindergartenkinder (drei bis sechs Jahre). 24 Kinder können aufgenommen werden. „Neuanmeldungen liegen uns schon vor“, weiß Janine Hoeft. Schwerpunkte in der Arbeit des Trios sind Bildung und Erziehung. In diesem Jahr soll der Schwerpunkt Naturpädagogik ins Konzept mit aufgenommen werden. „Wir befinden uns derzeit noch in der Entwicklungsphase. Aber wir planen beispielsweise unseren Außenbereich naturbelassen zu gestalten“, verrät Janine Hoeft. Das geschieht mit vielen verschiedene Naturmaterialien wie Baumstämme, die dann zu Spielgeräten umfunktioniert werden.Die Kinder werden mit ihren Stärken und Schwächen angenommen. Vertrauen und Verlässlichkeit sind dabei Grundsteine. Kinder lernen durch eigenen Antrieb. „Selbstständigkeit wird bei uns großgeschrieben“, sagt Janine Hoeft. So bereite jedes Kind zu den Essenszeiten eigenständig sein Essen zu.

Feste Bestandteile im Kita-Alltag sind der tägliche Frühsport, der Morgenkreis als Begrüßungsritual sowie Bewegungsspiele und Bastelangebote im Gruppenraum. Bei Wind und Wetter hält sich die Gruppe auf dem Spielplatz im Freien auf, ausgerüstet mit Matschehose und Gummistiefeln. Schaukel, Rutsche und Kletterhaus laden dann zum Toben und Spielen ein. „Wir sind aber auch viel im Ort unterwegs und nutzen die Landwege für Beobachtungsgänge. Ein beliebter Platz ist der Tannenberg“, sagt Janine Hoeft. Engen Kontakt hält die Kita zu ihrem Nachbarn, der Freiwilligen Feuerwehr Lutheran. Die Kameraden begleiten die Kinder beim alljährlich stattfindenden Laternenumzug durch den Ort.

Im nächsten Jahr feiert die Einrichtung ihr 60-jähriges Jubiläum. Der runde Geburtstag soll dann mit einem großen Familienfest gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

 

Dorfkirche Lutheran
Dorfkirche Lutheran
 

Sehenswürdigkeit an höchster Stelle

Die Dorfkirche aus schlichtem Backstein ist eine Sehenswürdigkeit. Sie wurde 1871 direkt an der Hauptstraße gebaut. Neben dem ehemaligen Küsterhaus wurde die Kirche 1983 zum Denkmal erklärt. Zuvor stand an gleicher Stelle eine Fachwerkkirche aus Holz. Der Friedhof wird bis heute noch genutzt. Das fortgeschrittene Alter zeigt Spuren an Dach und Fundament. Umfangreiche Reparaturen werden erfolgen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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