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18. Dezember 2017 | 04:25 Uhr

Entsorgt

vom

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2012 | 08:44 Uhr

Von vornherein für den Papierschredder geeignet war das Vorhaben des Landes, dem Kreis Nordwestmecklenburg die Kontrolle über die Deponie Ihlenberg aufbürden zu wollen. Denn der Landkreis wäre dieser Herausforderung kaum gewachsen gewesen. Zumal es sich bei dem Ihlenberg nicht um irgendeine Müllhalde, sondern um die größte Sondermülldeponie Europas handelt. Dort lagern mehr als 17 Millionen Kubikmeter Müll, darunter hochgiftige Abfälle aus dem In- und Ausland.

Erstaunlich ist es allemal, wenn ein Landkreis in einer solch wichtigen Angelegenheit das Land Mecklenburg-Vorpommern als Eigentümer der Deponie kontrollieren soll. Hierbei wäre ein System auf den Kopf gestellt worden - mit kaum kalkulierbarem Risiko. Denn auch im Mülltourismus gilt: Ein Chef lässt sich von seinem Angestellten kaum ein lukratives Geschäft auf Dauer untersagen.

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