Entlassene First-Solar-Mitarbeiter erhalten Millionen-Hilfe

Die Europäische Union und die Bundesregierung greifen entlassenen First-Solar-Mitarbeitern in Frankfurt (Oder) mit einer Millionen-Unterstützung unter die Arme. Gestern gab das Europäische Parlament dafür grünes Licht. Rund 2,3 Millionen Euro können aus dem Europäischen Globalisierungsfonds (EGF) fließen, dieselbe Summe steuert die Bundesregierung bei, wie der Presseattaché des Europäischen Parlaments und die Brandenburger Europa-Abgeordnete Elisabeth Schroedter (Grüne) in Berlin mitteilten.

Mit den 4,6 Millionen Euro solle 987 ehemaligen Beschäftigten finanziell und bei der Arbeitssuche geholfen werden. Deutschland sei mit den Zahlungen ab Mitte Juli in Vorleistung gegangen, erklärte das Bundesarbeitsministerium. Die TÜV Rheinland Personal GmbH teilte mit, dass die Transfergesellschaft Geld für Weiterbildungsmaßnahmen bekomme, die die früheren First-Solar-Mitarbeiter in Anspruch nehmen könnten. Wer sich gekümmert und eine Arbeit gefunden habe, erhalte eine sogenannte Aktivierungsprämie bis zu 2500 Euro. Die Auszahlung des Geldes laufe insgesamt bis Ende August 2014.

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