Splitter : Endlich wieder eine Burgseebrücke

So sieht die neue Burgseebrücke aus.
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So sieht die neue Burgseebrücke aus.

svz.de von
14. März 2016, 11:00 Uhr

„Gesperrt“: Über ein Jahr mussten die Gadebuscher warten bis sie endlich wieder auf „ihrer“ Burgseebrücke flanieren konnten. Im September 2014 war das Bauwerk gesperrt worden, weil Pfeiler morsch waren. Ein Sanierungsversuch war zuvor gescheitert. Gadebusch baute die Burgseebrücke im Jahr 1985. Damals kamen keine Eichenpfähle, sondern Nadelbaumstämme zum Einsatz, die nicht annähernd die Haltbarkeit von Hartholz besitzen. Insbesondere der wechselnde Wasserstand über dem Moorboden sorgte für eine Zersetzung der hölzernen Tragbalken.

Die erste Brücke hatte n Gadebuschs Stadtväter 1882 in Auftrag gegeben. Sie diente als „Anmarschweg“ zum Musikpavillon vor dem Schützenhaus.

In der Diskussion um die neue Brücke wird schnell klar, was die Gadebuscher nicht wollen: etwas neues. Die neue Brücke soll so aussehen wie die alte. Im Dezember 2015 ist es soweit: Die offizielle Übergabe des 400  000 Euro teuren Bauwerks wird gefeiert.

Die Gadebuscher Feuerwehr kann auf eine 140-jährige Geschichte zurückblicken
FFw Gadebusch
Die Gadebuscher Feuerwehr kann auf eine 140-jährige Geschichte zurückblicken
 

Von der schnellen Sorte

Sie haben es immer eilig und das seit mehr als 140 Jahren. Auf diese stolze Geschichte kann die Freiwillige Feuerwehr Gadebusch zurückblicken. 1874 fanden sich 21 Männer zusammen und gründeten die Wehr. Sie alle waren Mitglieder des Männergesangsvereins. Doch der Bürgermeister hatte beschlossen, dass sie sich auch der Brandbekämpfung widmen sollten.

Selten war es in dieser Zeit so turbulent wie 2015. Zu 128 Einsätzen rückten die Kameraden aus. Zu kleinen wie dem Einsammeln von Ästen auf der Straße und dem Öffnen von Türen. Bis zu großen wie dem Wohnhausbrand in Kaeselow oder dem Deponiebrand in Neu Degtow.

62 Mitglieder und 16 Mitglieder in der Jugendwehr sind zurzeit aktiv.

In diesem Jahr ist der Aufbau einer First Responder Gruppe geplant, ein Lückenschluss zwischen Erster Hilfe und Rettungsdienst. Die Feuerwehrleute werden in der medizinischen Versorgung von
Verletzten geschult. So soll Zeit überbrückt werden, wenn Rettungswagen oder Notarzt nicht gleich vor Ort sein
können.

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