Endlich Sonne satt im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern

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24. Juli 2012, 09:02 Uhr

Warnemünde | Es ist Sommer - endlich. Pünktlich zum Ferienbeginn in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen strahlt die Sonne auf die Strände an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.

Durchschnittlich 40 Prozent aller Gäste im Nordosten kommen aus diesen Ländern. Zudem haben Niedersachsen und Bremen Ferienbeginn, auch viele Gäste aus Nordrhein-Westfalen sind nun da. Dem Wetter entsprechend macht auch das Ehepaar Ortner aus Meißen in Sachsen am Strand von Warnemünde einen äußerst glücklichen Eindruck.

Sie haben es sich in ihrem Strandkorb richtig gemütlich gemacht, ihre Haut zeigt bereits zur Mittagszeit leichte Zeichen der Rötung. Sie sind seit dem vergangenen Samstag hier und wollen noch bis zum kommenden Wochenende bleiben. "Wenn das Wetter so wird, wie es der Wetterbericht vorhersagt, haben wir alles richtig gemacht."

Auch zahlreiche Rostocker und andere Mecklenburger und Vorpommern nutzen diesen Ferientag, um sich in die rund 18 Grad warme Ostsee zu stürzen - für viele das erste Mal in diesem Jahr. Vor allem Kinder lassen ihrem Bewegungsdrang freien Lauf und tummeln sich im Wasser. Einigen Menschen ist es aber immer noch ein bisschen zu kühl, sie wollen lieber ein oder zwei Tage mit dem Badevergnügen warten.

Deutlich erleichtert ist Strandkorbvermieterin Liana Mehling. Die vergangenen Wochen seien wegen des ewig schlechten und kühlen Wetters enttäuschend gewesen. "Heute ist fast alles vermietet, das erste Mal in diesem Jahr", sagt sie. Auch in den vielen Restaurants und Eiscafés am Alten Strom in Warnemünde ist wieder mehr los. Kaum ein Platz ist an diesem Montag zu ergattern.

Urlauber und Tagestouristen können noch einige Tage das Klassewetter im Nordosten genießen. Stefan Krei bohm vom Wetterdienst Meteomedia auf Hiddensee legt sich fest: "Bis Freitag bleibt es sonnig und warm." Und das bei schwachem Wind und Temperaturen von bis zu 30 Grad - zumindest im Binnenland. An der Küste kann der Seewind für eine leichte Abkühlung auf etwa 24 Grad sorgen.

Möglicherweise kann es ab Samstag bei deutlich sinkenden Temperaturen zu Schauer und Gewitter kommen. "Das muss aber nicht so sein", sagt Kreibohm. Gut zu tun hat derweil die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde. Die Zahl der Anfragen derer steigt, die sich nach dem Wetterwechsel doch noch in Richtung Ostsee aufmachen wollen. "Einzelne Kapazitäten sind hauptsächlich noch im Bereich des Kurzurlaubes von zwei bis drei Tagen vorhanden," sagt Sprecherin Anne Marx.

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