Endgültiges Aus für Schlecker - 500 Frauen in MV betroffen

<strong>Die Enttäuschung war unübersehbar: </strong>In Berlin kamen zeitgleich zum Gläubigerausschuss Hunderte Betriebsräte von Schlecker zu einer Konferenz zusammen. Ver.di rief danach zu einer Kundgebung der Schlecker-Frauen vor dem Bundeskanzleramt auf. <foto>dpa</foto>
Die Enttäuschung war unübersehbar: In Berlin kamen zeitgleich zum Gläubigerausschuss Hunderte Betriebsräte von Schlecker zu einer Konferenz zusammen. Ver.di rief danach zu einer Kundgebung der Schlecker-Frauen vor dem Bundeskanzleramt auf. dpa

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01. Juni 2012, 08:30 Uhr

Berlin | Endgültiger Ladenschluss bei Schlecker: Die Drogeriekette macht nach dem Ausverkauf dicht, 13 762 Mitarbeiterinnen sollen noch im Juni ihre Kündigung erhalten.

Das zahlungsunfähige Unternehmen wird zerschlagen, weil die Verluste und die Risiken zu hoch waren - und sich deswegen kein Investor finden ließ. "Eine Gesamtlösung für die Anton Schlecker eK war nicht möglich", sagte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz gestern in Berlin.

In Mecklenburg-Vorpommern sind 500 Mitarbeiterinnen von der Entscheidung betroffen. Vor Wochen waren bereits 199 Beschäftigte entlassen und einige der 123 Filialen geschlossen worden. "Das ist eine absolute Katastrophe für die rund 800 Schlecker-Frauen und ihre Familien in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Politik darf die Schlecker-Frauen nicht fallen lassen, sondern muss nun schnelle Hilfe leisten", so Conny Töpfer, stellvertretende Landesleiterin von ver.di Nord.

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