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21. Oktober 2017 | 19:44 Uhr

Einmalige Vielfalt auf dem Frühstückstisch

vom

svz.de von
erstellt am 25.Okt.2012 | 09:51 Uhr

Berlin | Die Vielfalt ist weltweit einmalig: Roggenmisch-, Vollkorn-, Weizenmisch-, Mehrkorn-, Dinkel-, Haferbrote in Kastenformat, rund, länglich, oval oder ringförmig, als Doppel-, Fladen- oder Stangenbrot, bis 500 Gramm oder mehr als 1,5 Kilogramm schwer, mit Hefe oder Sauerteig, mit Ölsaaten, Gewürzen, Nüssen, Früchten, Gemüse oder Ölen, aus dem Steinback-, Holz- oder normalen Backofen - in Deutschlands Brotregister sind bislang mehr als 2900 verschiedene Brotspezialitäten registriert. Vor allem aus Bayern: Mit mehr als 600 Sorten führen die bayrischen Bäcker die Hitliste an, vor Nordrhein-Westfalen mit 449 Sorten und Baden-Württemberg mit 374. Wismarer Pflasterstein, Adventsbrot aus Teterow, Röbeler Mühlenbrot und Bio Poller aus Stavenhagen, Zingster Urbrot aus Ribnitz-Damgarten, Elbewelle aus Lenzen, der Scharfe Ruppiner aus Neuruppin - Bäcker aus Brandenburg haben 47 verschiedene Brotrezepte entwickelt, ihre Berufskollegen aus Mecklenburg-Vorpommern 18.

Das Bäckerhandwerk hatte im vergangenen Jahr das Brotregister eingerichtet. Damit solle die Vielfalt in der Branche aufgezeigt werden, um die deutsche Brotkultur über die UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe schützen zu lassen, teilte der Zentralverband des Bäckerhandwerks mit.

Die Bäcker haben gut zu tun: Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland rund 1,5 Millionen Tonnen Brot auf den Tisch. Der Branche zufolge ist der Verbrauch wegen Preiserhöhungen im vergangenen Jahr und der demografischen Entwicklung leicht um 3,5 Prozent zurückgegangen. Je Haushalt wurden 39,9 Kilogramm Brot im vergangenen Jahr gekauft. 2010 waren es noch 41,3 Kilogramm.

Fast jedes dritte Brot ist ein Mischbrot, ein Fünftel geht als Toastbrot über den Ladentisch. 14,7 Prozent sind Brote mit Körnern oder Saaten, 11,4 Prozent Vollkorn- oder Schwarzbrot, ermittelte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

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