Drei Fragen an den Bürgermeister : Eine Reise wert

Der Neue im Dömitzer Rathaus. Helmut Bode hat sein Bürgermeisterbüro im gerade sanierten Fachwerkbau.
Der Neue im Dömitzer Rathaus. Helmut Bode hat sein Bürgermeisterbüro im gerade sanierten Fachwerkbau.

Festung, Düne und Elbe locken Touristen nach Dömitz

svz.de von
25. April 2016, 10:42 Uhr

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Helmut Bode: Unser tolles touristisches Angebot mit der Festung und der wunderschönen Natur drumherum. Wo gibt es das schon, dass man die Biosphäre direkt vor der Haustür hat. Dazu kommen die vielen engagierten Leute in unserer Stadt, die in den Vereinen und Feuerwehren sehr viel bewegen. Und nicht zu vergessen: Wir haben mit unserem Straßenkarneval den größten Karnevalsumzug in ganz Mecklenburg-Vorpommern.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Die Festung natürlich. Sie ist die besterhaltene Flachlandfestung Norddeutschlands. Letztes Jahr ist sie 450 Jahre alt geworden. Dann die Wanderdüne bei Klein Schmölen. Und auf jeden Fall sollte man mal hoch ins Panoramacafé der Hafengastronomie. Von dort aus hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die Elbe. Rüterberg ist auch sehr schön. Allein schon wegen seiner Lage am Elbbogen.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Mehr Unterstützung - vor allem wenn es um die freiwilligen Leistungen geht. Wir sind in der Haushaltskonsolidierung. Da heißt es immer, man bekomme nur noch Unterstützung, wenn man alle freiwilligen Leistungen zuvor gestrichen hat. Wenn ich das aber tue, dann stirbt unser kulturelles Leben. Das funktioniert gar nicht.

Vom Land wünsche ich mir mehr Unterstützung in Sachen Festung. Im Kommandantenhaus besteht riesiger Sanierungsbedarf. Damit ist eine 3000-Einwohner-Stadt wie unser Dömitz überfordert.

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