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Splitter : Eine neue Winterlinde für den Schulpark

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Immer im Frühling pflanzen die Kita- und Schulkinder aus Balow den Baum des Jahres in dem Park gleich hinter ihrem Schulhof. Diesmal brachte Förster Jörg Röhr eine junge Winterlinde mit. „Kein klassischer Waldbaum, aber ein Baum mit großer landeskultureller Bedeutung“, so der Förster. „Unter Linden trifft sich das Dorf. Hier wurde früher Gericht abgehalten oder getanzt.“ 120 Jahre wird es dauern, bis diese Linde in Balow ausgewachsen ist. Die Patenschaften für jeden neu gepflanzten Baum des Jahres übernehmen die Kinder. Wie gut sie über den Wald und die Natur Bescheid wissen, das zeigen sie übrigens auch jedes Jahr im Sommer im Werler Wald. Dort treffen sie sich vor den Ferien zur Waldolympiade.

Schützenverein besitzt vier Bahnen für Groß- und Kleinkaliber

Mit 56 Mann gründete sich der Balower Schützenverein im Jahr 1992. Heute sind es nur noch 28 Mitglieder. Doch die 23- bis 78-Jährigen führen trotzdem ein reges Vereinsleben. Großer Stolz des Vereins ist der eigene Schießplatz im Dambecker Weg. Dieser sei nicht durch Fördermittel, sondern nur durch Sponsoren finanziert, die sich die Vereinsmitglieder selbst gesucht haben, erzählt Vereinsvorsitzender Lothar Borck. Der Bau verlief jedoch nicht ohne Probleme. Aufgrund von behördlichen Problemen hinsichtlich des Natur- und Lärmschutzes, musste der Verein zahlreiche Gutachten anfertigen lassen. In diesen drei Jahren stoppte der Bau. Im Jahr 2000 konnten die Mitglieder des Schützenvereins Balow ihren Schießplatz dann doch in Betrieb nehmen. Der Platz verfügt über insgesamt vier Bahnen, auf denen auf einer Entfernung von 25 oder 50 Metern mit groß- und kleinkalibrigen Waffen geschossen werden kann. Lothar Borck ist seit der Gründung des Vereins im Jahr 1992 dabei. Drei Jahre später wurde er zum Vorsitzenden ernannt und ist es noch heute. Der pensionierte Schützenkönig schießt wie viele Mitglieder im Balower Schützenverein am liebsten mit großkalibrigen Waffen. Diese dürfen die Schützen vom 1. März bis 31. Juli jeden Jahres jedoch nicht abfeuern. „Da gibt es aufgrund des Naturschutzes eine Sperre“, erklärt der 66-Jährige, „aber damit kommen wir klar.“

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erstellt am 23.Mai.2016 | 10:17 Uhr

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