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15. Dezember 2017 | 17:05 Uhr

Eine Geschichte, die nicht endet

vom

svz.de von
erstellt am 29.Aug.2013 | 09:32 Uhr

Erstmals erwähnt wird das Skatspiel am 4. September 1813. Eine Männergruppe in Altenburg kombinierte damals Elemente aus den Spielen L’Hombre, Schafkopf, Solo und Tarock und schuf dabei ein neues Kartenspiel. Der Name leitet sich aus dem Lateinischen für "weglegen" ab und bezieht sich auf die beiden verdeckt abgelegten Karten.

Das Spiel wurde in den folgenden Jahren vor allem von Studenten und Soldaten verbreitet. Dabei wurde es auch weiterentwickelt und es entstanden viele verschiedene Spielweisen. 1927 wurde dann ein Gremium gegründet, das aus den vorhandenen Bestimmungen eine einheitliche Skatordnung erarbeiten sollte - die internationale. Sie gilt weltweit für alle Skatspieler, die in Vereinen oder Verbänden spielen. Sie wurde im Jahr darauf verabschiedet und seither immer wieder präzisiert. Oberste Instanz in allen Regelfragen ist das Skatgericht mit Sitz in Altenburg. Dort gehen jedes Jahr etwa 400 schriftliche Anfragen ein.

Laut dem Deutschen Skatverband spielen etwa 15 bis 20 Millionen Menschen Skat.

Zum 200. Jubiläum wird in Altenburg vom 31. August bis zum 5. September eine ganze Festwoche rund um das Skatspiel gefeiert. Wie Ute Modrow, Pressesprecherin des Deutschen Skatverbands, berichtet, lädt die Stadt Altenburg an den ersten beiden Tagen zu einem Stadtfest.

Es wird neben einem Open-Air-Jedermann-Turnier auch ein Prominententurnier geben. Außerdem wird am 5. September die eigene Sonderbriefmarke des Deutschen Skatverbandes vorgestellt.

"Die Deutsche Post schenkt sie uns zum 200. Jubiläum des Spiels", erklärt Modrow.

Dabei wurde das Design aus Einsendungen von Grafikern gewählt, der Verein hatte keinen Einfluss darauf.

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