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21. November 2017 | 05:41 Uhr

Splitter : Ein Traumblick in vier Bundesländer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Südlich von Marnitz erstrecken sich die Ruhner Berge, die mit 176 Metern über dem Meeresspiegel zugleich die zweithöchste Erhebung in Mecklenburg-Vorpommern sind. Die einzigartige Landschaft mit einem Mischwald entstand als Stauch-Endmoräne während der Saale-Eiszeit. Zahlreiche Bäche entspringen in den Bergen und fließen nach allen Seiten ab. Am bekanntesten sind die Löcknitz und die Quelle des Moosterbaches. 1997 wurde ein Naturlehrpfad angelegt.

Auf der Bergspitze des Ruhner Berges befindet sich der Friedrich-Franz-Gedenkstein. Er erinnert an die „Großherzoglich Mecklenburgische Landesvermessung“, die 1853 bis 1860 unter der wissenschaftlich-technischen Leitung des Schweriner Geodäten Friedrich Paschen (1804 -1873) durchgeführt wurde. 2001 wurde auf dem Ruhner Berg ein neu erbauter Aussichtsturm übergeben. Die Aussichtsplattform des Turmes befindet sich in einer Höhe von ca. 32 Metern und bietet einen traumhaften Vier-Länder-Blick.

Gemeinde nun auch im Internet präsent

„Mit diesem Internetauftritt möchte ich Sie näher mit unserem Dorf und seinen Ortsteilen bekannt machen. Die Gemeinde Marnitz bietet vielfältige Wohnmöglichkeiten verbunden mit einer hervorragenden intakten Infrastruktur. Einzigartig ist die Marnitz umgebende wundervolle Landschaft, mit herrlichen Buchenwäldern, malerischen Seen und Flüsschen und der zweithöchsten Erhebung Mecklenburg-Vorpommerns, den Ruhner Bergen. Verkehrstechnisch ist Marnitz zentral gelegen. Große Städte, wie Berlin, Hamburg, Rostock sind in einer Stunde erreichbar“, wirbt Bürgermeister Hans-Jürgen Buchholz auf der kürzlich frei geschalteten Homepage www.gemeinde-marnitz.de. Neben Infos zu aktuellen Veranstaltungen gibt es einiges über die Geschichte, die Vereine, Einrichtungen, die Feuerwehr, den Tourismus, die Wirtschaft und die Kommunalpolitik nachzulesen. Schon fast 800 Besucher haben die Homepage, die ständig aktualisiert wird, inzwischen besucht.

 

 

Hier gehen die Uhren schon immer anders

Im Ortsteil Leppin ist der „Uhrmacher der Ruhner Berge“ zu Hause. Helmut Schmidt betreibt eine mechanische Werkstatt und widmet sich hier auch seinem großen Hobby, den alten und selbst konstruierten Zeitmessern.Und die sind durchaus etwas Besonderes. So ziert die Stirnwand seiner Werkstatt die womöglich einzige Um-die-Ecke-Uhr der Welt. Viele Schaulustige kommen extra nach Leppin, um sich das einmal selbst anzuschauen. Der Weg lohnt sich auf jeden Fall.

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