Drei Fragen an den Bürgermeister : Ein Stück alte Heimat hat überlebt

Begutachten die Chronik von Dr. Uwe Czubatynski (im roten Hemd): Karina Eckert, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Hartmut Zippel, Ortsteilbürgermeister, und Pfarrer Norbert Merten (v. l.).

Begutachten die Chronik von Dr. Uwe Czubatynski (im roten Hemd): Karina Eckert, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Hartmut Zippel, Ortsteilbürgermeister, und Pfarrer Norbert Merten (v. l.).

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24. November 2015, 11:46 Uhr

Hartmut Zippel (parteilos) ist seit 2014 Bürgermeister der Gemeinde Legde/Quitzöbel und war vorher jahrelang stellvertretender Bürgermeister. Im Interview spricht er über die Besonderheiten der Region am südwestlichen Ende der  Prignitz.

Was zeichnet die Gemeinde Legde/Quitzöbel aus?

Hartmut Zippel: In unserer Gemeinde hat ein altes Stück Heimat überlebt, das äußert sich im Zusammenhalt der Menschen und der Vereine. Das eigentliche Dorfleben ist hier noch spürbar. Es ist ein Stück Heimat, wie es sich eigentlich auch gehört auf dem Lande.

Was sollte sich ein Besucher in der Gemeinde unbedingt anschauen?

Da fallen mir die Kirchen ein, man kommt zwar nicht immer rein, aber sie sind auch von außen sehr schön. Die Wehranlage in Quitzöbel sollte man sich anschauen, und einfach die unberührte Landschaft zwischen Elbe und Havel. Ich habe keinen konkreten Lieblingsplatz, aber dort, wo man lebt, ist es immer am schönsten.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Der größte Wunsch wäre, dass man diese Kreisgebietsreform nicht so durchführt, wie geplant, weil dadurch, in welcher Form auch immer, die Bürgernähe nicht mehr so gegeben ist wie vorher. Man sollte das Fahrrad nicht zwei Mal erfinden und Dinge kaputt machen, die zwischen Ämtern und Landkreis gerade gut funktionieren.

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