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Drei Fragen an den Bürgermeister : Ein starkes Wir-Gefühl

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Burkhard Thees: Zusammenhalt oft bewiesen

Was macht das Leben in Ihrer Gemeinde aus?
Wir haben eine hervorragende Infrastruktur und ein sehr aktives Vereinsleben. Außerdem gibt es einen starken Zusammenhalt untereinander, den wir schon oft – beim Hochwasser oder der Ausrichtung des Landeserntedankfestes zum Beispiel – bewiesen haben. Da ist ein starkes Wir-Gefühl.

Wo sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?
Auf jeden Fall als weiterhin eigenständige Gemeinde. Finanziell hoffen und wünschen wir, dass es so weiter läuft wie im Moment, wir unseren Haushalt ausgeglichen gestalten und uns als Standort für Industrie und kleines Gewerbe weiterentwickeln können. Wir sind eine blühende Gemeinde, und so sehe ich das in zehn Jahren genauso.

Was wünschen Sie sich von Land und Landkreis?
Das Finanzausgleichsgesetz muss so gestaltet sein, dass man nicht nur die Mittel für den laufenden Haushalt hat, sondern auch noch Spielraum für freiwillige Aufgaben. Das ist fast nirgendwo mehr der Fall. Das Land hat in den vergangenen fünf Jahren immer ein Plus gemacht und bei den Kommunen kommt nur ein Handgeld an. Ich bin für das Prinzip „Leben und leben lassen“. Immer mehr Aufgaben werden vom Land nach unten delegiert, dann müssten wir auch die Mittel dafür bekommen.

Als Kreistagsmitglied sehe ich die Notwendigkeit für die Kreisumlage in dieser Höhe, um keinen Investitionsstau bei Straßen und Brücken zu riskieren. Da ist der Landkreis auch für die Kommunen tätig, weil wir die Straßen ja auch nutzen.

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