Ein schlechtes Geschäft für alle

svz.de von
18. Juli 2012, 09:40 Uhr

Künftig muss Rostock auf ein lebendiges Stück Schifffahrtsgeschichte verzichten. Dabei gehört der Eisbrecher ganz klar an die Warnow. Zum einen, weil er für die Ostsee und nicht für das Arktische Meer gebaut wurde, und zum anderen, weil hier die Menschen leben, die ihr Herzblut in das Schiff gesteckt haben. Hingegen denkt der Eigner ganz wirtschaftlich: Zampolli will nun viel Geld investieren, um später noch mehr zu verdienen. Doch der Geschäftsmann, der sich von Berufs wegen besser mit Mode als mit Schiffen auskennt, könnte sich mit diesem Projekt übernehmen. Vier Millionen Euro sind Experten zufolge allein schon nötig, um den Eisbrecher wieder seetüchtig zu machen. Viele weitere Millionen dürften folgen, um aus der "Stephan Jantzen" die luxuriöse "King Ice" zu machen. Somit könnte aus der Verholung des Eisbrechers am Ende für beide Seiten ein Verlust-Geschäft werden.


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