Kommentar: Terror in Deutschland : Ein Risiko bleibt

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14. Januar 2016, 20:15 Uhr

Wir können nur von Glück reden, dass es in unseren Städten bisher kein Terror-Attentat dieser Dimension gegeben hat. Schließlich steht auch die Bundesrepublik wegen seines Engagements in Afghanistan, Syrien, Nordirak oder Mali im Visier der fanatischen Terror-Miliz des „Islamischen Staates“. Nur dem Zufall und der guten Arbeit der Geheimdienste und Sicherheitskräfte war es in der Vergangenheit zu verdanken, dass mörderische Pläne wie die der Kölner Kofferbomber oder der Sauerlandbomber fehlschlugen und vereitelt werden konnten.

Die Gefahr eines Anschlages ist nach Expertenmeinung groß. Umso wichtiger ist es da, die Arbeit von Polizei und Geheimdiensten zu stärken und mögliche Lücken zu schließen. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden muss national wie international eng und verlässlich sein. Dort, wo jahrelang auf Kosten der Sicherheit gespart wurde, muss jetzt wieder investiert werden, beim Personal und bei der Ausstattung. Hier ist ein grundlegender Kurswechsel überfällig.  Dennoch: Perfekten Schutz und völlige Sicherheit kann es in einer freien Gesellschaft jedoch nie geben. Ein Risiko bleibt. 

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