Drei Fragen an den Ortsvorsteher : Ein Ort mit vielen Besonderheiten

<p>Armin Schwarz</p>

Armin Schwarz

svz.de von
20. November 2015, 14:36 Uhr

Seit dem 15. Oktober 2014 ist Armin Schwarz Ortsvorsteher in Quitzow. Keine leichte Aufgabe, denn immerhin gilt es ein Ober-, ein Mittel- und ein Unterdorf unter einen Hut zu bringen.

Schon eine Besonderheit. Gibt es weitere?

Armin Schwarz: Wir haben an die 50 Kinder und Jugendliche, alle auf einen Haufen habe ich aber noch nie gesehen. Unser Ortsname kündet von der Macht der Raubritter, die in Glanzzeiten zwischen 1200 und 1500 von hier bis Nürnberg reichte. Der berühmteste war Dietrich von Quitzow. Der überfiel die Nachbarfürsten, eine Woche später folgte die Kriegserklärung.

Aufs Heute geschaut kann ich sagen, wenn es drauf ankommt, dann finden sich immer Leute im Dorf, die mitanpacken. Unsere Feuerwehr und ihr Förderverein sind das kulturelle Zentrum im Ort. Seit Neustem haben wir auch einen Reitverein.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Unsere Kirche. Darin befindet sich der zweitälteste Taufstein der Prignitz. Der Altar ist im ländlichen Bereich einer der schönste im Land Brandenburg. Unsere Bundeskanzlerin wurde hier getauft.

Anschauen sollte man sich unbedingt auch die Schauölmühle und den Reiterhof.

Was würden Sie sich von der Stadt, vom Landkreis wünschen?

Vom Landkreis – dass man ihn auch nach einer Kreisgebietsreform noch erreicht, ohne einen Tag Urlaub nehmen zu müssen. Von der Stadt– dass einiges einfach etwas schneller geht. In diesem Jahr sollen wir noch eine Bushaltestelle bekommen. Wir haben bereits November.

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