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16. Dezember 2017 | 14:11 Uhr

Splitter : Ein Kleinod im Grünen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bärbel Winter aus Barner Stück hat oft Gäste in ihrem Garten

von
erstellt am 17.Mai.2016 | 08:59 Uhr

Tulpen, Narzissen und die Blutpflaume sorgen für Farbtupfer. Auch die immergrünen Schneekissen zeigen ihre weißen Blüten. „Aber noch ist nicht viel zu sehen“, sagt Bärbel Winter fast entschuldigend. Doch der Garten auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück in der Lindenstraße 7 von Barner Stück ist tipptopp in Schuss. Die 71-Jährige schwört auf Stauden und Sträucher. Aber auch Rosen finden in ihrem Refugium viel Platz. Mitte Juni werden davon viele ihre volle Pracht entfaltet haben. Dann stehen in MV wieder viele Gärten offen – auch der von Bärbel und Klaus Winter. Die Eheleute sind seit Anfang an dabei, haben beim diesjährigen Neustart der Aktion mitgeholfen. „Doch unseren Garten haben wir schon zuvor geöffnet – für unsere Nachbarn“, erzählt Bärbel Winter. Denn die Eheleute sind ebenfalls in der Interessengemeinschaft Barner Stück/Kirch Stück aktiv.

Die Freunde aus der IG helfen nun übrigens Winters, wenn am 11. und 12. Juni Schaulustige von Garten zu Garten touren und sicherlich viele wieder in Barner Stück vorbeischauen.

Trebbow – auf beiden Seiten des Sees

Dass es ein Dorf in unmittelbarer Nachbarschaft gleich zweimal gibt, ist in Mecklenburg keine Seltenheit. Klein und Groß Trebbow liegen an den gegenüberliegenden Ufern des Sees – und das nachweislich schon seit dem 13. Jahrhundert.

Damals eroberten die Deutschen während der Ostexpansion das Slawenland. Die alten Siedlungsplätze wurden übernommen, die ursprünglichen Bewohner von den neuen Herren aber oft vertrieben. Die hier lebenden Wenden durften sich jedoch in Sichtweite neu ansiedeln, sie wurden ja für die Bewirtschaftung des Landes gebraucht. Groß und Klein aber auch Alt und Neu in den Namen weisen bis heute auf diese Geschichte hin. Klein war dabei zumeist die slawische Siedlung. Dies erklärt sich aus einer Übersetzungskette: In den auf Latein verfassten mittelalterlichen Urkunden wurde als Bezeichnung für die Wenden auch „Wenigen“ verwendet – auf Lateinisch „minor“. Dies kehrte später als Klein ins Deutsche zurück.

Das Dorf Klein Trebbow wurde 1284 erstmals schriftlich erwähnt. Das Kirchdorf Groß Trebbow schon zwölf Jahre zuvor.

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