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Lach-Yoga : Ein „Hahahahahaaa“ geht um die Welt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In einen der Skype-Lachclub finden sich Menschen aus aller Welt zusammen. Dort lachen sie auf Deutsch, Japanisch, Englisch oder Hindi.

Madan Kataria kann auf Knopfdruck lachen.„Hahahahahaaa“, legt er dann los, „heheheeee“, „hohohooo“. Schon um 4 Uhr morgens, direkt nach dem Aufstehen, beginnt er in seinem Apartment in einem grünen Randbezirk von Indiens IT-Metropole Bangalore. „Hahahahahahahahaaa. Haaaahaaaahaaahaaa.“ 30 bis 40 Minuten lang.

Mehrmals am Tag schaltet sich der 50-Jährige in einen der Skype-Lachclubs, in denen sich Menschen aus aller Welt zusammenfinden. Dort lachen sie dann auf Deutsch, Japanisch, Englisch oder Hindi, bis die Brust schmerzt. „Es ist mir egal, dass die Menschen verschiedene Dinge lustig finden“, sagt Kataria. „Denn wir lachen ohne Grund. Hahahahaaa.“ Der Körper könne nicht unterscheiden, ob ein Lachen wahrhaftig oder künstlich sei, ist sich Kataria sicher. Deswegen sei es gut für das Gemüt und die Gesundheit, einfach loszulachen, Witz hin oder her. Bei ihm scheint es zu klappen, seine Wohnung strahlt gute Laune aus, vom lachenden Buddha und tanzenden Gott Shiva bis hin zu den unzähligen Bildern von ihm und seiner Frau – auf denen die beiden immer lachen.

Katarias Idee, sich jeden Tag zum Lachen in Gruppen zusammenzufinden, hat in den vergangenen 20 Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Lach-Yoga nennt er die Übungen, die er dazu entwickelt hat: Erst Klatschen und tief einatmen, dann Lachen beim Telefonieren oder auch beim Argumentieren. Kataria rief auch den Weltlachtag ins Leben.

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