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25. November 2017 | 09:01 Uhr

Ein Esslöffel und viel Geduld

vom

svz.de von
erstellt am 02.Apr.2013 | 04:05 Uhr

Zarchlin | Alles seitenverkehrt, links ist rechts und rechts ist links. Kein Mensch sieht sich so, wie andere ihn jeden Tag sehen. Genau das, missfiel Susann Janetzki. Deshalb tüftelte sie für den Wettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" an dem "einzig wahren Spiegel - ein Spiegel, der die Welt richtig zeigt".

Mit Hilfe eines Esslöffels nähert sich Susann Janetzki ihrem wahren Spiegel immer mehr an. "Ein Löffel vertauscht links und rechts, aber auch oben und unten. Also habe ich mir gedacht, dass ich die Krümmung von oben und unten wegbekommen muss - das wäre dann eine Halbröhre", erklärt die Grundschülerin. Mit einer Halbröhre hatte Susann Janetzki also den einzig wahren Spiegel gefunden.

Doch die Grundschülerin war noch nicht zufrieden. Da so ein Spiegel viel Platz wegnimmt. Deshalb fertigte Susann Janetzki eine Skizze an, um herauszufinden, ob sie den gleichen Effekt mit zwei Spiegeln ebenfalls erreiche. "Dabei habe ich herausgefunden, dass die beiden Spiegel genau im 90-Grad-Winkel zueinander stehen müssen", erklärt Susann Janetzki ihren Versuch.

Nun war die Grundschülerin an ihrem Ziel angelangt - mit einem Foto hält sie ihr Ergebnis fest. Denn nun sieht sich die Zehnjährige aus Zarchlin genauso wie andere sie jeden Tag sehen. Der einzig wahre Spiegel ist gefunden.

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