Drei Fragen an Hans-H. Franck : Ein Dorf im Grünen

Hans-Heinrich Franck mit dem Spendenaufruf der Perliner. Mit dem Geld möchte die Gemeinde die Gerichtskosten decken.
Hans-Heinrich Franck mit dem Spendenaufruf der Perliner. Mit dem Geld möchte die Gemeinde die Gerichtskosten decken.

Kommune braucht Geld für Kinder und Landschaftspflege

von
17. November 2015, 13:58 Uhr

Als Bürgermeister engagiert sich Hans-Heinrich Franck in der Gemeinde. Er beantwortet heute unsere drei Fragen.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Perlin liegt in einer sehr schönen Landschaft mit See und zahlreichen Bäumen. Perlin ist grün, ein schönes Dorf mit Ecken und Kanten. Die Infrastruktur ist überschaubar, aber ein Campingplatz und die Finnhüttensiedlung ziehen in den Sommermonaten mit 400 Gästen mehr Menschen an als wir Einwohner haben. Unsere aktive Feuerwehr, die Frauensportgruppe und die Volkssolidarität bereichern das Dorfleben.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Unsere Feldsteinkirche ist älter als 800 Jahre, der Park vom ehemaligen Gutshaus mit seinem Baumbestand und Rhododendren in direkter Nachbarschaft zum Geburtshaus von Schriftsteller und Ingenieur Heinrich Seidel.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Mehr Geld und das bei der Berechnung der Abgaben endlich die Zahl der Kinder eine Berücksichtigung erfährt, denn der vorhandene Baumbestand und die Anzahl der Kinder machen Perlin finanziell arm. Wir brauchen sieben erwachsene Steuerzahler im Dorf, damit ein Kind zu Schule fahren kann. Obwohl zahlreiche junge Menschen wieder zurück in ihr Heimatdorf wollen, verwehrt uns der Kreis die Erschließung von Bauland.

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