Splitter : Ein Dorf bleibt in Bewegung

Die Volleyballanlage haben die Rogahner selbst gebaut.
1 von 2
Die Volleyballanlage haben die Rogahner selbst gebaut.

Fußball, Volleyball, Gymnastik und Kegeln: Sportverein hält viele Rogahner fit

svz.de von
06. Juni 2016, 14:37 Uhr

Vereine halten die Gemeinschaft in Schwung. Das ist in Städten nicht anders als in Dörfern wie Klein Rogahn. Und seit der Sportverein im Mai 2002 gegründet wurde, halten sich viele in den einzelnenen Sektionen fit. „Davon gibt es vier“, weiß Simone Reimann und zählt auf: Fußball, Gymnasitik, Kegeln und Volleyball.“ In der Volleyballabteilung ist die 46-Jährige selbst aktiv. Und damit gebaggert oder gepritscht werden kann, haben die Rogahner in Eigenregie ein Beachvolleyballfeld gebaut. „Und das kommt an“, weiß Reimann. In Hochzeiten hatte der Sportverein rund 100 Mitglieder. Seit der Auflösung der zweiten Fußball-Herrenmannschaft sind es noch um die 80. Die Gemeinde Klein Rogahn unterstützt den Sportverein jährlich mit 2000 Euro. Das entlastet die Mitglieder, die im Winter in der Stralendorfer Halle trainieren können. Besondere Höhepunkt in diesem Jahr war die Fahrt nach Köln zur FIBO-Messe, an der 27 Mitglieder teilgenommen haben.

Als das Dörphus gebaut wurde, wurde im Türmchen auch  eine kleine Glocke eingesetzt.
Als das Dörphus gebaut wurde, wurde im Türmchen auch eine kleine Glocke eingesetzt.
 

Auch ohne Kirche gibt es Glockenklang

Wer in Groß Rogahn keine Uhr zur Hand hat, der kann sich auf einen Glockenschlag verlassen. Viertelstündlich läutet die Glocke zwar nicht, doch alle halbe und volle Stunde hält sie die Einwohner in Sachen Uhrzeit auf dem Laufenden. Aber nicht rund um die Uhr, sondern werktags von 6 bis 22 Uhr und sonnabends sowie sonntags von 8 bis 22 Uhr. Dabei hat Groß Rogahn gar keine Kirche. Die Glocke hängt in einem kleinen Turm im Dorfgemeinschaftshaus, wurde dort eingesetzt, als das Dörphus gebaut wurde.

„Die Uhr schlägt auf die Sekunde genau“, sagt Bürgermeister Michael Vollmerich. Richtfunkgesteuert, sei ungefähr 50 mal 30 Zentimeter groß und in Süddeutschland gegossen worden.

Doch manchmal, da blieb die Glocke stumm, weil sie defekt war. Sie zu reparieren, dass war nicht leicht. Sie im Türmchen zu erreichen, ist nicht ganz einfach und die Reparatur nur etwas für Fachmänner.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen