Eigentor spiegelt die Situation wider

<strong>Unglücksrabe Leonhard Haas</strong> unterlief das Eigentor zum 0:1
Unglücksrabe Leonhard Haas unterlief das Eigentor zum 0:1

svz.de von
04. März 2013, 10:50 Uhr

Rostock | Eigentor fabriziert, Elfmeter verwehrt: Für den kriselnden FC Hansa kam es am Sonnabend gegen den 1. FC Heidenheim erneut knüppeldick. Trotz spielerischer Steigerung in der ersten Halbzeit geriet der seit nunmehr neun Partien sieglose Drittligist durch ein Eigentor in Rückstand. "Nach einer Ecke kommt der Ball rein und ich fälsche ihn mit dem Kopf ins Tor ab. Unglücklicher kann es nicht laufen", beschrieb Pechvogel Leonhard Haas "sein" 0:1 (37.).

Danach wurde es für die Gastgeber schwer, gegen clever stehende und stets auf Konter lauernde Heidenheimer zurück zu schlagen. Zumal den Nordostdeutschen auch noch ein Strafstoß verwehrt wurde. "Das war ein klarer Handelfmeter", kommentierte Nico Zimmermann die Szene aus der 42. Minute, als sein Gegenspieler bei einer Grätsche den Ball an die Hand bekam, und fügte an: "Das spiegelt unsere momentane Situation wider. Uns fehlt ein dreckiges Tor, mit dem wir uns einmal selbst belohnen."

Gleichwohl gab es am 2:0-Erfolg der Heidenheimer nichts zu deuteln, erst recht nicht aufgrund Hansas Auftritt in der zweiten Halbzeit. "Da haben wir zu wenig Fußball gespielt und zu oft mit langen Bällen agiert. Das hätte ich mir anders vorgestellt", sagte Philipp Klement.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen