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Drei Fragen an die Bürgermeisterin : Eigenständig bleiben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sarmstorf: Radweg in Planung – Fusion nicht

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 16:36 Uhr

Elf Jahre ist Marita Breitenfeldt nun bereits Gemeindechefin in Sarmstorf. Es sei eine Gemeinde zum Wohlfühlen – nur der fehlende Radweg ist ihr ein Dorn im Auge.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?
In meiner Gemeinde wird Gemeinschaft noch gelebt. Stehen Feste oder Veranstaltungen an, kann ich mich immer auf die Hilfe aller verlassen. Auch die Infrastruktur macht die Gemeinde lebenswert. So gibt es noch eine Busverbindungen von Güstrow nach Rostock, wir haben einen Kindergarten und es gibt viele Gewerbetreibende. Kurzum: In den Dörfer Sarmstorf und Bredentin kann man sich wohlfühlen.

Was sind die aktuellen Pläne in der Gemeinde?
Seit Jahren ist es mein Ziel einen Radweg entlang der B 103 von Sarmstorf nach Güstrow zu errichten. 2014 schien dieses Projekt endlich voranzukommen, doch als die Zuständigkeit im Januar 2015 an das Straßenbauamt Stralsund überging, wusste man dort von nichts. Wir fühlen uns diesbezüglich veralbert.

Wie sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?
Es ist natürlich schwer zu sagen, was in zehn Jahren sein wird. Bis jetzt stehen wir aber gut da und wir wollen auch so lange wie möglich eigenständig bleiben. 2005 gab es einmal die Idee einer Hochzeit mit Kuhs, doch das hat sich zerschlagen und nun möchten wir unsere Eigenständigkeit auch nicht verlieren.

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