zur Navigation springen
Neue Artikel

25. November 2017 | 01:14 Uhr

Eichenschädling geht es an den Kragen

vom

svz.de von
erstellt am 16.Apr.2013 | 09:42 Uhr

Nimmt man die Verfügung des Landkreises "zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner" wörtlich, kann seit gestern, dem 15. April, die Bekämpfung des Insekts aus der Luft erfolgen. Bis zum 31. Mai, so ist der amtlichen Bekanntmachung im "Prignitz-Express" vom 10. April zu entnehmen, darf ein biologisches Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Der Einsatz erfolgt per Hubschrauber.

Im Bürgerbüro und beim Betriebshof in der Parkstraße kann sich jeder Interessierte, der "Prignitzer" informierte bereits kurz, in diese Allgemeinverfügung zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner - so das Beamtendeutsch - einlesen. Wie viel Arbeit sich im einzelnen mit dieser sperrigen Bezeichnung verbindet, wissen die damit befassten Mitarbeiter auch hier in der Stadt. "Wir unterstützen den Landkreis so weit wie möglich bei seinen Maßnahmen, denn die Aktionen sollen auch den gewünschten Erfolg bringen", sagt Betriebshofchef Andreas Grieswald. So hat der Betriebshof, "so weit uns das nur irgend möglich war, in den letzten Monaten die Meldungen von Bürgern über das Vorkommen des Eichenprozessionsspinners geprüft". Der Aufwand sei immens gewesen, sagt der Betriebshofchef, habe aber ein detailliertes Bild ergeben, wo die Bekämpfung aus der Luft erfolgen müsse. Grieswald verweist auf die Karte, die im Betriebshof ausliegt. Jeder könnte Einsicht nehmen und so erfahren, welche Flächen in der Gemarkung Wittenberge zur Behandlung des Schädlings vorgesehen sind.

Vorsorge hat der Betriebshof auch schon in Hinblick auf mögliche Hubschrauberlandeplätze getroffen. Bei Hinzdorf seien zwei Flächen ins Auge gefasst. Mit den Eigentümern ist gesprochen worden, sagt Grieswald.

Nähere Informationen, wie im Detail in den einzelnen Gemarkungen verfahren wird, erwartet der Betriebshof morgen von einer Beratung in der Kreisverwaltung. "Wir werden die Bürger in Wittenberge und in den Ortsteilen auf jeden Fall umgehend und umfassend zu den Maßnahmen hier in der Stadt und den Dörfern informieren", versichert Grieswald. Das betreffe beispielsweise zeitweise Absperrungen, während der Hubschrauber im Einsatz ist. In Wittenberge ist, das haben die Bestandsaufnahmen ergeben, die Innenstadt zum Glück noch relativ wenig betroffen. Aber: "Wir haben leider feststellen müssen, dass aus Richtung Bentwisch gewaltiger Druck kommt. Dort sind die Eichen an etlichen Wegen und auch einzelstehende Bäume bef

Auch im Bereich Hinzdorf habe sich der Spinner ausgebreitet, zahlreiche Bäumen auf Grundstücken zwischen der Straße und der Elbe Richtung Scharleuk sind befallen. Betroffen seien private Flächen, kommunale und auch die des Landes.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen