Durchbruch, Triumph, Abschwung

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27. März 2013, 10:52 Uhr

Die Piratenpartei hat die politische Landschaft in Deutschland aufgemischt. Bei Landtagswahlen gelangen der erst 2006 nach schwedischem Vorbild gegründeten Gruppe große Achtungserfolge. Bei der Bundestagswahl 2009 kam die Piratenpartei noch auf 2,0 Prozent. Anfangs eine Nischenpartei, schafft sie 2011 den Durchbruch: Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin ziehen die Piraten mit 8,9 Prozent erstmals in ein Landesparlament ein. Ihren zweiten großen Erfolg feiert die Piratenpartei an der Saar: Bei der Landtagswahl im März 2012 kommt sie auf 7,4 Prozent. Im April liegt sie laut Institut Forsa bundesweit bei 13 Prozent - ihr bester Wert seit Gründung. Die Neulinge schaffen auch in Schleswig-Holstein (7,4 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (7,8 Prozent) den Einzug in die Länderparlamente.

Zuletzt hat die Aufregung um die Polit-Freibeuter nachgelassen.

Die einstigen Lieblinge der Medien sind im politischen Alltag angekommen. Umfragen zufolge befindet sich die Partei im Sinkflug: Infratest dimap und andere Institute sehen die Piraten bundesweit nur noch bei 2 bis 3 Prozent. In Niedersachsen verpassten sie eindeutig den erhofften erstmaligen Einzug ins Länderparlament.

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