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Vier Fragen an den Bürgermeister : Dürfen nicht wachsen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gemeinde Zurow hat Riesenproblem mit Umlandgesetz

von
erstellt am 17.Mai.2016 | 13:52 Uhr

Mit dem Bürgermeister von Zurow, Eckhardt Stelbrink, sprach SVZ-Redakteur Roland Güttler

Herr Stelbrink, was zeichnet ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Es ist das gesamte Umfeld und die noch funktionierende Infrastruktur. In Zurow gibt es eine Einkaufsquelle, ab September will sich hier eine Freie Schule ansiedeln. In Zurow und Kahlenberg gibt es Kindergärten. Die Wohnblocks in Zurow und Krassow erhalten Balkons, damit es etwas netter wird.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt ansehen?

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Kastanienallee in Krassow, der wundervolle Zurower See sowie u.a. auch die Zurower Kirche mit der alten Linde davor. Zudem besticht Nakenstorf durch sein Ambiente mit seinen kleinen Häusern plus Strand und Ufer des Neuklostersees.

Wo sehen Sie ihre Gemeinde in zehn Jahren?

Wir wollen noch weiter wachsen, haben aber ein Riesenproblem: In Reinstorf werden aktuell durchs Umlandgesetz keine Bauplätze genehmigt und in Zurow gibt es einfach keine mehr. Wir geben uns nicht zufrieden…

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Zusammenarbeit und nicht Gegeneinander wie momentan. Seit einem Jahr bitten wir den Landkreis einen Vertreter zu schicken, der uns das Umlandgesetz erklärt. Im Leben gibt es immer mindestens zwei Wege. Es können doch nicht alle nach Neukloster, Warin ziehen; wozu brauchen wir dann die Dörfer?

 

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