zur Navigation springen
Neue Artikel

17. Dezember 2017 | 07:30 Uhr

Splitter : Drehscheibe für Kanuten auf der Warnow

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 12:22 Uhr

Für Kanuten, die an der Zaschendorfer Brücke einsetzen und auf einem eher ruhigen Abschnitt der Warnow paddeln möchten, ist Weitendorf das Ziel. Die meisten aber starten hier, um das Warnowtal bei Groß Görnow anzusteuern. Allein in Weitendorf gibt es drei Anbieter. Im achten Jahr ist der Sternberger Reinhard Bruchmann. Gäste seiner Pension wollten gern Kanu fahren, sagt er. „Mit zwei Booten haben wir angefangen, jetzt sind es 20, denn die Nachfrage wurde immer größer.“ Dadurch sei der Gedanke entstanden, vor Ort Blockhäuser zu errichten. Acht sind es geworden mit insgesamt 32 Betten plus möglicher Aufbettung. Der Sternberger erwarb von der Gemeinde ein brach liegendes Gelände für das Kanu-Feriencamp.

Yves Piehl aus Groß Görnow, Unternehmer in einem ganz anderen Metier, erhielt im Frühjahr 2011 von der Gemeinde unter drei Bewerbern aus der Region den Zuschlag für den Wasserwanderrastplatz, den sie zur Verpachtung ausgeschrieben hatte. Er kündigte gleich an, mehr als Camping und eine Anlegestelle betreiben zu wollen, sondern auch Kanu-Verleih. Jetzt bietet das Abenteuer-Kanucamp Kajaks und Kanadier für ein bis drei Personen sowie Schlauchboote.

Dritte im Bunde ist Martina Meyer mit Biber-Kanu-Warnow. Sie verleiht ebenfalls Boote in verschiedenen Größen vom Einer- bis Dreier-Kajak sowie vom Zweier- bis Familien-Kanadier.

Der Eingangsbereich von Schloss Kaarz ist gegenwärtig eingehüllt. Im März öffnen Hotel und Restaurant wieder.
Der Eingangsbereich von Schloss Kaarz ist gegenwärtig eingehüllt. Im März öffnen Hotel und Restaurant wieder.
 

Schloss Kaarz gehört zu den Glanzlichtern

Zu den Glanzlichtern in der Gemeinde gehört Schloss Kaarz mit seinem Park. Beim Pfingstfest 2015 wurde das renovierte und umgestaltete Hotel samt Café und Restaurant offiziell wiedereröffnet. Es bietet nun 22 Zimmer, darunter eine Suite, drei Familienzimmer, die für Kinder unterschiedlichen Alters konzipiert sind, sowie zwei Appartements mit Küchenzeile. Vorher gab es überwiegend Ferienwohnungen und sehr große Hotelzimmer. Es sind nun meist erdfarbene und andere warme Töne vertreten, aber auch gewagte Ausreißer sowie Rot und Blau in den beiden Salons. Ziel war es, dem von Familie Pon erworbenen Schloss so weit wie möglich sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben, ob Stuck oder Oberlicht für die Treppe. Derzeit werden die Decke im Foyer, sowohl die Malerei als auch der Stuck, und der Gewölbekeller restauriert. Am 1. März öffnen Hotel und Restaurant wieder.

Auch an die frühere Parkgestaltung wird angeknüpft. Im März 2015 wurde am Schloss eine 15 Jahre alte Eiche gepflanzt, um hier eine Lücke zu schließen, nachdem eine mächtige, mehrere Jahrhunderte alte Eiche Weihnachten 2014 umgekippt war. In dem naturgeschützten Park wachsen Bäume, deren Alter zwischen 350 und 500 Jahre geschätzt wird, wie die imposanten Mammutbäume.

Im 17. Jahrhundert wurde Gut Kaarz gegründet und war bis 1869 im Besitz der Familie von Bülow. Dann kaufte es der Hamburger Reeder und Kaufmann Julius Hüniken. Er ließ das heutige Herrenhaus durch die Architekten Saniter und Becker errichten und den Park anlegen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen